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Diskutieren Sie mit!Graz und Schladming wollen sich für Olympia 2026 bewerben

Bis 31. März haben die Steirer Zeit, eine Absichtserklärung an das IOC zu schicken. Als einziger Kandidat für die XXV. Olympischen Winterspiele und die Paralympics ist bislang Almaty in Kasachstan im Gespräch.

OLYMPIA - OEOC, Olympic Winter Games 2026
Olympia 2026: Die Steiermark könnte der Schauplatz werden © (c) GEPA pictures
 

Der Traum von Olympischen Spielen in der Steiermark könnte tatsächlich Realität werden. Graz und Schladming wollen sich als Initiative "Austria 2026" für die Olympischen Winterspiele und die Paralympics 2026 bewerben. Das gaben die beiden ÖVP-Bürgermeister Siegfried Nagl (Graz) und Jürgen Winter (Schladming) am Dienstag in Schladming bekannt.

Die Bewerbung muss bis Ende März in Form eines "Letter of Intent" an das Internationale Olympische Komitee (IOC) angemeldet werden. Im Herbst 2018 werden die offiziellen Kandidaten vom IOC festgelegt, die Vergabe der Winterspiele in acht Jahren erfolgt im September 2019 bei der IOC-Session in Mailand.

UMFRAGE

Was halten Sie von Olympischen Spielen in Schladming und Graz?

Der Plan sieht vor, auch Regionen rund um die Steiermark in das Olympia-Programm zu integrieren. Die Landeshauptstadt Graz könnte "Host City" sowie Eis-Zentrum werden, Biathleten sollen in Hochfilzen antreten und die Bob-Fahrer und Rodler sollen im oberbayrischen Schönau am Königsee um Medaillen kämpfen:

Foto © kk

Foto © KK

Bereits vor zehn Tagen hat die Kleine Zeitung berichtet, dass sich Schladming um eine Olympia-Bewerbung bemüht - zum Nachlesen.

Als einziger Kandidat für die Spiele 2026 gilt bislang Almaty in Kasachstan, aber auch hier ist der "Letter of Intent" noch nicht verschickt. Sollten nur zwei Bewerber eine Kandidatur einreichen, hat das IOC die Möglichkeit einer Doppelvergabe 2026 und 2030 in den Raum gestellt.

 

Kommentare (45)

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Patriot
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Nur eine Nebelgranate Nagls,

um von seinem Versagen in Graz abzulenken. Es genügt ihm anscheinend nicht, nicht nur Graz finanziell an den Rand des Ruins gebracht zu haben, er will allen Steirer/innen weitere Schulden aufbürden!
Hoffentlich sind die Steirer/innen so gescheit wie die Tiroler/innen und lehnen diese Steuergeldvernichtungsveranstaltung auch ab!!!

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compositore
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wie in Tirol wird in der Steiermark nicht möglich sein, denn:
Zitat: "... eine Befragung der Bevölkerung ist nicht geplant, so Bürgermeister Winter ..."

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wabra149a
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Wer stoppt Nagl?

Das kommt davon, wenn man Kindern ihr Spielzeug (Murgondel, Autosilo) wegnimmt. Dann werden sie trotzig und wollen ein noch größeres!

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Passsteirer
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Österreichs Vernichter Partei

No Olympia, nachdem Schladming seit den 90er Jahren 1 Milliarde schon bekam Kein Privater Hotelkonzern baute dort. Das Falkensteiner finanzierte Planaibahnen Garmischer sagten Ja, Münchner Nein. So Grazer, was ist? Auch Graubünden Sion 2026 sagte Bevölkerung Nein So Innsbruck und Hamburg Annecy in Frankreich bewarb sich, viel aber durch Korea bekam diese.
Hr. Nagel dem Wirtschaftliche Nutzen für wenige, stehen hohe Schulden und Umweltbelastungen für Allgemeinheit gegenüber,belegen private Studien Schuldenlöcher machten auch Turin 2006 Vancouver 2010.
Steiermarks Politiker, fahren mit Bevölkerung Schlitten.

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styrianprawda
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@Passsteirer

Wollen Sie mit "Passsteirer" von Ihren mangelhaften Deutschkenntnissen ablenken?

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grabenwarter2015
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Was soll das??

Mehr ist dazu nicht zu sagen.

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levis555
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Intelligenztest für Steirer...

...mal schauen, ob sie schlechter als die Tiroler abschneiden (falls es überhaupt zur Bürgerbefragung kommt)

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gerbur
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Die 200 Millionen Euro

die Schladming für die WM von uns abkassiert hat, waren wohl noch zu wenig. Aber bitte, wenn Nagl sich politisch versenken will, ich bin dabei gerne behilflich.

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henry2
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Wäre sportlich erfreulich,

wenn man auch wieder zurück zum olympischen Gedanken käme, der scheinbar 1994 in Lillehammer letztmals verspürbar war. Leider ist das mittlerweile alles Gigantismus - und die Spiele werden dort hin vergeben, wo die IOC-Granden am besten bedient werden. Die vergeben Winter-Olympia auch in die Sahara, wenn es für das IOC und deren Mitglieder genug abzucashen gibt.
Das Politische ist eine andere Sache, aber da werden sich hoffentlich die Bürger der betreffenden Regionen zu wehren wissen bzw. nur dann zustimmen, wenn es wirklich ohne Schmerzen zu finanzieren ist. Und man muss halt immer auch viel an Infrastruktur schaffen - auf alle Fälle soll man nicht durch all die süßen Worte der Befürworter (Politiker) einlullen lassen, die ja nur sich selbst sonnen wollen. Denn von denen zahlt keiner einen Cent für die Projekte. Und es gilt zu achten, was da wirklich bleibt, inwieweit da Fremdfirmen die Aufträge kriegen etc. (man denke an den Österreich-Ring, wo nicht Gösser, sondern Ecclestone sein Bier verkauft(e)) - und ich verweise auf Innsbruck 1976, wo trotz Wiederverwertung des Olymp. Dorfes (Vermietung und damit Mieteinnahmen) erst Jahrzehnte später der Schuldenberg abgetragen hat werden können (weil anderseits natürlich auch der Vermieter, also die Stadt Ibk, Reparaturkosten usw. blechen musste)

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leserderzeiten
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Nein danke.

.

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jetzt kallen der winter und der nagl durch.

beide Gemeinden sind verschultet, die Steiermark und Österreich auch.
also wer wird zahlen der dumme Steuerzahler.

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baldasar
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Bravooo

In Graz bringt er nichts zusammen ausser tausende Bäume zu fällen, Posten Schacher, tägliches Verkehrschaos, Rekord Verschuldung g, unsichere Parkanlagen aber sich für Olympia bewerben wollen...

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hcandussi
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und täglich grüßt das Murmeltier...

wenn die Politik auf die tatsächlich wichtigen Fragen keine Antworten findet, simuliert sie Aktivität, indem sie sich auf Schein-Schauplätze begibt und uns verspricht, dass nur mithilfe von Großprojekten städtische Weiterentwicklung möglich wäre.
Das wusste schon Gerhard Hirschmann in den frühen Neunzigerjahren mit den Bewerbungsaktivitäten für "Graz 2002" und das hat die ÖVP nun ein Vierteljahrhundert später wieder neu "erfunden".
Seriös wäre es nun, bevor wir uns auf eine monatelange und vermutlich kostspielige Machbarkeitsstudienorgie und mediale Medaillenträume einstellen müssen, das zu tun, was Bürgermeister Nagl uns in regelmäßigen Abständen verspricht, aber bislang selten gehalten hat: Eine sofortige Befragung der Grazerinnen und Grazer, was sie von den hochfliegenden Träumen halten. Bereits 1994/95 hat eine breite BürgerInnenbewegung diesen Plänen eine klare Antwort gegeben, weshalb das IOC Graz aus dem ernstzunehmenden Bewerberkreis ausgeschieden hat.

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Schwupdiwup
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So eine Austragung kostet Milliarden, Nachhaltigkeit null

Wie komm ich als Steuerzahler dazu, diesen Schmarren mitzufinanzieren?
Die Tiroler haben sich zum Glück gegen die Bewerbung ausgesprochen, die Steirer werden hoffentlich auch so schlau sein.

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Olympia in Schladming

jetzt drehen die Schladminger vollkommen durch

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Geheimratsklub
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Kein Geld...

Vor einer Woche hat es noch geheißen:
"'Unser Augenmerk liegt auf dem Kulturjahr 2020. Wir haben keine freien budgetären Mittel, auch nicht für eine Bewerbung', betont Finanzstadtrat Günter Riegler."
-> http://www.kleinezeitung.at/sport/wintersport/olympia/5352705/Schafft-man-eine-Bewerbung_Der-Schladminger-Traum-von-Olympia

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gerbur
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Ohne Befragung der Bevölkerung

geht sicher nix. Und wie die ausgehen wird, ist angesichts der wahren Probleme im Land wohl klar.

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diesekatze
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"geht sicher nix"

nojo ...

+ murkraftwerk
+ verkauf der gründe alt-grottenhof trotz bürgerbefragung

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checker43
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Braucht

es dafür keinen Gemeinderatsbeschluss?

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diesekatze
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gemeinderatsbeschluss

blau-schwarz haben die mehrheit im gemeinderat. also wird's anfang feber wohl beschlossen. sollte es wider erwarten doch zu einer volksbefragung kommen, kann ich die jubelmeldungen in der krone und der kleinen kaum erwarten.

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