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Der 21. Mai Hohe Verluste für Manchester United

Die Nachrichten des Tages aus der Welt des Sports im Überblick.

© APA/AFP/PAUL ELLIS
 

17.45 Uhr: Hohe Verluste für Manchester United

Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United hat die ersten finanziellen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie bereits zu spüren bekommen. Der Traditionsverein meldete im Quartalsbericht am Donnerstag für die ersten drei Monate im Jahr 2020 einen Verlust vor Steuern in Höhe von 28,6 Millionen Pfund (32 Millionen Euro).

Der Umsatz sank in dieser Zeit um 19 Prozent auf 123,7 Millionen Pfund (rund 138,5 Mil. Euro). Wichtigster Verlust-Posten sind die fehlenden TV-Einnahmen aufgrund der Unterbrechung des Spielbetriebs Anfang März. Im Vergleich zum vorherigen Quartal erhielten die Red Devils knapp 50 Prozent weniger (26 Millionen Pfund). Die Klubs der Premier League werden eventuell im Juni die Liga fortsetzen.

16.15 Uhr: Weiterer Corona-Fall bei Dynamo Dresden

Beim deutschen Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden ist ein weiterer Spieler positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Zudem ist bei einer sogenannten "Kontaktperson der Kategorie I", also einem engen Kontakt, eines Mitglieds aus dem Trainer- und Betreuerstab das Virus nachgewiesen worden. Die Betroffenen müssen nun weitere 14 Tage in häuslicher Quarantäne bleiben. Das gesamte Dresdner Trainerteam sowie der Kader befinden sich seit dem 9. Mai in Quarantäne. Am Samstag darf das Training wieder aufgenommen werden.

13.45 Uhr: 3. deutsche Liga startet Ende Mai

Auch die 3. deutsche Fußball-Liga wird die Saison zu Ende spielen. Am 30. Mai erfolgt die Wiederaufnahme des Betriebs, am 4. Juli soll die Meisterschaft abgeschlossen sein. Der Rest der Spielzeit wird durchgehend in englischen Wochen ausgetragen. Die Relegation zur 2. Bundesliga soll bis zum 11. Juli beendet sein. In der Liga sind zehn österreichische Legionäre tätig, darunter Philipp Hosiner und Niklas Hoheneder (beide Chemnitzer FC).

12.50 Uhr: 20.000 Pappkameraden als Fans in Gladbach

Beim West-Derby der deutschen Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen am Samstag werden 20.000 "Pappkameraden" auf den Tribünen im Gladbacher Stadion aufgestellt, 12.000 "sitzen" bereits in der Arena. "Das ist fantastisch. Man hat tatsächlich das Gefühl, dass man nicht allein ist, wenn man im Stadion trainiert", sagte Borussias Trainer Marco Rose.

Die Idee hatte das Fan-Projekt Mönchengladbach. Zum Preis von 19 Euro kann man mit einem Foto von sich auf den Pappfiguren den Platz wählen, den man auch sonst im Stadion hat. Auch einige Gladbacher Profis haben sich bereits einige "Pappkameraden" gesichert. "Das ist schon eine coole Aktion und macht was her", befand der ÖFB-Teamkicker in Diensten Gladbachs, Stefan Lainer.

12.30 Uhr: Weißhaidinger steigt in Wettkampfsaison ein

Der WM-Dritte Lukas Weißhaidinger absolviert laut ÖLV-Angaben kommende Woche bei kleinen Einladungsmeetings in Schwechat seine ersten Diskuswürfe unter Wettkampfbedingungen nach den Corona-Beschränkungen. Der Oberösterreicher ist aktuell einer von weniger als einer Handvoll Teilnehmern für zwei Bewerbe, die ohne Zuschauer und unter Einhaltung der Zehn-Personen-Limitierung stattfinden.

Der 20. Mai im Überblick

18.07 Uhr. Grünes Licht für Rallye Weiz

Die Rallye Weiz, ursprünglich als fünfter Staatsmeisterschaftslauf im nationalen Motorsportkalender des heurigen Jahres verankert, ist zwar zum ursprünglich geplanten Zeitpunkt am 16. - 18. Juli „Corona-bedingt“, wie die bereits abgesagten Läufe im Rebenland und Lavanttal nicht durchführbar, jedoch besteht berechtigte Hoffnung für den Herbst. Für den von Rallye-Weiz-Organisationschef Mario Klammer ins Auge gefassten Ausweichtermin am 3. - 5. September gibt es nämlich bereits grünes Licht sowohl vom Weltmotorsportverband FIA als auch von Österreichs höchster Motorsportbehörde AMF. Eines ist für den Veranstalter RC Steiermark dabei freilich nicht zu verhandeln: „Die Rallye Weiz macht nur Sinn, wenn sie uneingeschränkt mit Zuschauern stattfindet, die sich dann natürlich auch ihrer Eigenverantwortlichkeit bewusst sein müssen.“

17.25 Uhr. Danny Rose kritisiert Liga-Start

Englands Fußball-Nationalspieler Danny Rose hat den bevorstehenden Premier-League-Neustart erneut scharf kritisiert. Die Profis der Top-Liga würden "wie Meerschweinchen oder Laborratten" behandelt, um während der Coronavirus-Pandemie für Unterhaltung zu sorgen, sagte der bei Newcastle United spielende Verteidiger. Insgesamt seien 748 Menschen am Sonntag und Montag auf das Sars-CoV-2-Virus getestet worden, hatte die Premier League am Dienstag mitgeteilt. Es gab sechs positiv auf Corona getestete Personen. Der 29-Jährige sagte zwar, dass er "unbedingt wieder Fußball spielen" und er eigentlich nicht klagen wolle - doch nicht um jeden Preis.

16.50 Uhr. Bayern verlängerten mit Neuer

Deutschlands Fußball-Rekordmeister FC Bayern München hat Torhüter Manuel Neuer nach langwierigen Verhandlungen langfristig an sich gebunden. Die Münchner verlängerten den Vertrag mit ihrem 34-jährigen Kapitän vorzeitig um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2023, wie der Verein am Mittwoch bekanntgab. Bei Auslaufen des neuen Millionen-Kontraktes ist Neuer 37. Nach zwischenzeitlichen Misstönen während der Verhandlungen war die Einigung auf eine Ausdehnung der Zusammenarbeit nach jüngsten Äußerungen der Vertragspartner bereits erwartet worden. Trainer Hansi Flick äußerte bereits den Wunsch, dass auch ÖFB-Kicker David Alaba und der Spanier Thiago bleiben.

16.20 Uhr. Müller wechselt nach Suhl

ÖVV-Teamspielerin Sabrina Müller wechselt im Sommer zum deutschen Erstligisten Club Suhl. Das gab Österreichs Verband am Mittwoch bekannt. Für die 27-jährige Mittelblockerin aus Kärnten ist es nach Targoviste (Rumänien), Menorca (Spanien) und Nitra (Slowakei) bereits die vierte Auslandsstation.

16.04 Uhr: DTM vor Neustart

Das schwer in die Krise geratene Deutsche Tourenwagen Masters will mit Testfahrten im Juni seinen Neustart einleiten. Auf dem Nürburgring sollen die DTM-Teams vom 8. bis 11. Juni mit einem umfassenden Konzept zum Infektionsschutz ihre neuen Autos ausprobieren, wie die Rennserie am Mittwoch mitteilte. Wegen der Corona-Pandemie waren die Tests vor Saisonbeginn im März ausgefallen, auch alle geplanten Rennen wurden gestrichen. Ein überarbeiteter Rennkalender werde demnächst bekanntgegeben, hieß es. Die DTM hofft auf Wertungsläufe in der zweiten Jahreshälfte, die zunächst vor leeren Rängen gefahren werden sollen. 

Gerhard Berger hofft, auch nach dem Ausstieg von Audi am Ende des Jahres die Serie retten zu können.

9.39 Uhr: UEFA-Boss Aleksander Ceferin ist optimistisch

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin würde eine Million Dollar darauf wetten, dass die um ein Jahr verschobene Fußball-EM 2021 ausgetragen wird. "Ja, ich würde - ich weiß nicht, warum es nicht so wäre. Ich glaube nicht, dass dieses Virus für immer dauert. Ich denke, es wird sich früher ändern, als viele denken", sagte der 52-Jährige in einem Interview der Zeitung "The Guardian". In mehreren Interviews zeigte sich Ceferin trotz der nun schon lange anhaltenden Corona-Krise optimistisch. Er sei "absolut sicher, dass der gute alte Fußball mit Fans sehr bald wiederkommen wird. (...) Ich mag diese apokalyptische Sichtweise nicht, dass wir auf die zweite und dritte Welle oder sogar auf eine fünfte Welle warten müssen", meinte der Slowene.

9.06 Uhr: Termin freigeben

Die Major League Soccer (MLS) wird in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie kein All-Star-Game durchführen. Das Freundschaftsspiel, in dem sich die besten Spieler der MLS mit einem Team aus den besten Athleten der mexikanischen Liga gemessen hätten, soll 2021 in gleichem Format über die Bühne gehen. Die Entscheidung sei gefällt worden, um für die seit dem 12. März ausgesetzte Meisterschaft möglichst viele Termine freizuschaufeln, schrieb die MLS in einem Statement. In den vergangenen 15 Jahren hatten sich die Vertreter der nordamerikanischen Profiliga anlässlich des All-Star-Games jeweils mit einem europäischen Topteam duelliert.

Der 19. Mai

19.26 Uhr: Bukarest als EM-Spielort bestätigt

Bukarest steht auch für die auf nächstes Jahr verschobene EURO 2020 als Gastgeber zur Verfügung. Die rumänische Regierung hat in einem Brief an den europäischen Fußball-Verband UEFA garantiert, dass die Landeshauptstadt für die nun von 11. Juni bis 11. Juli 2021 geplante Europameisterschaft bereit ist. Das gab das Sportministerium am Dienstag bekannt.

Bukarest ist einer der zwei Spielorte der Österreich-Gruppe C. Laut ursprünglichem Plan bestreitet das ÖFB-Team die zwei Spiele gegen die Ukraine und einen Play-off-Aufsteiger in Bukarest. Das Spiel gegen die Niederlande ist in Amsterdam vorgesehen.

Die UEFA entscheidet am 17. Juni über die Austragungsorte. Die EURO 2020 war in zwölf Ländern angesetzt.

19.05 Uhr: Marco Reus droht das Saisonaus

Der deutsche Fußball-Nationalspieler Marco Reus von Borussia Dortmund verpasst nach Informationen der "Bild" das Spitzenspiel gegen den FC Bayern München und könnte sogar für den Rest der Saison ausfallen. Der 30-Jährige könne nach seiner Muskelverletzung noch immer nicht mit der Mannschaft trainieren und arbeite individuell an seinem Comeback, berichtete das Blatt am Dienstagabend.

Für das Bundesliga-Topspiel gegen Tabellenführer Bayern am Dienstag kommender Woche fällt der Offensivspieler demnach definitiv aus.

Reus hatte sich am 4. Februar beim Pokal-Aus der Borussia in Bremen eine hartnäckige Muskelverletzung in den Adduktoren zugezogen. Zuletzt hatte der BVB-Kapitän auf ein Comeback noch im Mai gehofft.

18.40 Uhr: UCI setzt 91 internationale Rennen neu an

Zwei Wochen nach dem neuen Terminplan für die World-Tour hat der Radsport-Weltverband (UCI) den überarbeiteten Kalender der restlichen Straßenrennen im heurigen Jahr präsentiert. Dieser umfasst insgesamt 91 Bewerbe (61 Herren-, 19 Damen-Elite, 11 Nachwuchs).

Neben der Topkategorie mit den großen Rundfahren und Klassikern sind nun auch die UCI Pro Series, kleinere Etappenrennen, der Nationencup und Nachwuchsrennen erfasst. Fraglich ist freilich, ab wann und in welchen Ländern aufgrund der Corona-Krise und zusätzlicher Reisebeschränkungen überhaupt Rennen stattfinden können. Die UCI hat ihren World-Tour-Neustart mit 1. August angesetzt und die Saison bis November verlängert.

Wie der Verband am Dienstag weiters bekanntgab, sind durch die Corona-Pandemie weltweit rund 1.000 seiner Rad-Wettbewerbe, das sind 45 Prozent, verschoben oder abgesagt worden. Zu den heuer nicht stattfindenden Rennen gehört auch die Österreich-Rundfahrt, die erst wieder 2021 geplant ist.

18.00 Uhr: ÖHB-Teamspielerin Kovacs wechselt nach Ungarn

Die österreichische Handball-Nationalteamspielerin Patricia Kovacs wechselt im Sommer vom deutschen Bundesligisten TuS Metzingen in die ungarische Topliga zu Mosonmagyarovari. Die 23-Jährige war auch schon vor ihrem zweijährigen Engagement in Deutschland eine Saison für Vaci NKSE in Ungarn tätig.

17.45 Uhr: Ausschluss von Manchester City wird im Juni verhandelt

Der Einspruch des englischen Fußball-Meisters Manchester City gegen die zweijährige Europacupsperre wird vom 8. bis 10. Juni beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne verhandelt. Das geht aus der Liste der angesetzten Anhörungen hervor. Der Club hatte im Februar Widerspruch gegen die Entscheidung der Europäischen Fußball-Union (UEFA) eingelegt.

Das unabhängige Finanzkontrollgremiums der UEFA hatte City - neben der Sperre - auch mit einer Geldstrafe in Höhe von 30 Millionen Euro belegt. Dem Verein war vorgeworfen worden, Sponsoreneinkünfte weit über Gebühr bewertet und damit bewusst getäuscht zu haben. Citys Geschäftsführer Ferran Soriano hatte jegliche Verstöße gegen das Financial Fairplay bestritten.

16.50 Uhr: Liu Jia kehrt zu Linz Froschberg zurück

Tischtennis-Spielerin Liu Jia kehrt zu ihrem Stammclub Linz AG Froschberg zurück und setzt ihre Karriere bis nach Olympia 2021 fort. Das gaben die Oberösterreicher am Dienstag bekannt. Die mittlerweile 38-jährige Ex-Europameisterin hatte die Linzer 2017 nach fast 20 Jahren verlassen und beim deutschen SV Kolbermoor angeheuert.

Nicht zuletzt wegen der Verschiebung der Olympischen Spiele, für die sie sich mit dem ÖTTV-Damenteam qualifiziert hat, ist ihr heuer vorgesehenes Karriereende kein Thema mehr.

12.20 Uhr: Der deutsche Basketball kehrt mit drei Österreichern zurück

Die Bayerische Staatsregierung hat am Dienstag das vorgelegte Hygiene- und Sicherheitskonzept genehmigt. Das sogenannte Meisterturnier soll ab 6. Juni in München in Szene gehen.

Aus Österreich werden nicht nur drei Spieler dabei sein, sondern auch gegeneinander antreten. Die Baskets Oldenburg (Rasid Mahalbasic), Ulm (Thomas Klepeisz) und Crailsheim (Marvin Ogunsipe) wurden in die Gruppe A gelost. Klepeisz, seit 2016 bei den Löwen Braunschweig, wurde von Ulm ebenso für das Meisterturnier verpflichtet wie der zuletzt von FC Bayern Basketball an die Hamburg Towers verliehen gewesene Ogunsipe von Crailsheim. Den Teams waren von der BBL jeweils zwei Zugänge zugestanden.

Für die Teilnahme am Turnier hatten sich Ende April zehn der 17 Bundesligisten ausgesprochen. Sie spielen zunächst in zwei Fünfergruppen "jeder gegen jeden". Danach folgen Viertel- und Halbfinale sowie Finale jeweils mit Hin- und Rückspiel. Maximal zehn Partien pro Team stehen somit auf dem Programm. Titelverteidiger FC Bayern nimmt nicht nur wegen München (Audi Dome) als Spielort die Favoritenrolle ein.

Der 18. Mai im Überblick

19.58 Uhr: Klopp: "Trainingszentren sind sicherste Orte"

Liverpools Trainer Jürgen Klopp ist davon überzeugt, dass das Training der englischen Fußball-Premier-League-Clubs auch in der Coronakrise sicher ist. "Die Trainingszentren der englischen Profivereine werden die sichersten Orte sein überhaupt", sagte der 52-Jährige im "Leadership-Talk der DFB-Akademie".

"Da kann sich keiner anstecken. Danach gehen sie nach Hause, verhalten sich, wie sie sich bisher verhalten haben, sind in quarantäneähnlichen Situationen. Das sollte also möglich sein." Die Teams dürfen ab Dienstag in Kleingruppen und unter Einhaltung von Abstandsregeln trainieren. Ein Neustart der Liga, die seit dem 13. März pausiert, könnte im Juni erfolgen. Bisher wurden 29 von 38 Spieltagen absolviert. Klopps Club Liverpool führt die Tabelle mit 25 Punkten Vorsprung an und steht kurz vor dem ersten Meistertitel seit 30 Jahren. "Es gibt schlimmere Dinge im Leben, als nicht Meister zu werden", stellte Klopp mit Blick auf die Coronavirus-Pandemie klar. "Das Wichtigste im Moment ist der Umgang mit dieser Krise."

19.56 Uhr: Alonso ist für 2021 bereit

Langzeit-Berater Flavio Briatore hat Fernando Alonso für 2021 als Kandidat bei Renault in Stellung gebracht. "Fernando ist motiviert. Ein Jahr ohne Formel 1 hat ihm gut getan", sagte Briatore zur "Gazzetta dello Sport". Zweifach-Weltmeister Alonso (38) hat Ende 2018 die Königsklasse verlassen, spitzt nach dem Weggang von Daniel Ricciardo zu McLaren nun aber offenbar auf das freie Renault-Cockpit.

Renault will sich mit der Nachbesetzung aber eher Zeit lassen. Die Saison 2020 hat wegen Covid-19 bekanntlich noch nicht einmal begonnen. Auch Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel wäre für 2021 verfügbar, nachdem der Deutsche mit Jahresende Ferrari verlässt. Der Spanier Alonso war 2005 und 2006 Weltmeister mit Renault geworden.

17.17 Uhr: Griechen starten am 6. Juni

Die griechische Fußball-Superliga soll nach der Corona-Zwangspause am 6. und 7. Juni wieder beginnen. Ausgetragen werden müssen noch die Play-off-Spiele zwischen den sechs bestplatzierten Teams der Hauptrunde und die Play-out-Spiele der acht anderen Teams. Zudem müssen noch drei Pokalspiele stattfinden.

Dies teilten am Montag die 14 Vertreter der Vereine der griechischen Superliga mit. Diesen Beschluss muss noch der Krisenstab für die Coronakrise genehmigen. Dies gilt aber als sicher, berichtete das Staatsfernsehen.

16.34 Uhr: Celtic ist wieder Meister

Die schottische Fußball-Liga ist am Montag nach Beratungen der zwölf Erstliga-Clubs endgültig abgebrochen worden. Dadurch avancierte Celtic Glasgow, zum Zeitpunkt der Einstellung des Spielbetriebes im März wegen der Corona-Krise Tabellenführer, erneut zum Meister. Für den Serienchampion ist es der 51. Titel. Als Absteiger steht Heart of Midlothian mit dem österreichischen Profi Peter Haring fest.16.35 Uhr: Celtic ist wieder Meister

16.32 Uhr: Riess ist Sporthilfe-Präsidentin

Entgegen jahrzehntelangen Gepflogenheiten ist am Montag nicht der amtierende Sportminister, sondern mit der Wüstenrot-Generaldirektorin Susanne Riess eine Persönlichkeit aus der Wirtschaft zur Präsidentin der Österreichischen Sporthilfe gewählt worden. Die frühere Vizekanzlerin hatte das Amt auch schon in ihrer Zeit als damalige FPÖ-Politikerin (2000-2003) inne.

Diesmal folgt die 59-Jährige Eduard Müller nach, der die Funktion im September den bisherigen Usancen folgend als Sportminister der damaligen Übergangsregierung übernommen hatte.

16.13 Uhr: Premier League: Training ohne Körperkontakt

Die Teams der englischen Premier League dürfen ab Dienstag wieder trainieren. Die Bosse der 20 Fußball-Clubs einigten sich einstimmig auf eine Wiederaufnahme des Betriebs, wie die Premier League am Montag mitteilte. Demzufolge können die Teams in Kleingruppen unter Einhaltung der Abstandsregeln trainieren. Körperkontakt sei hingegen noch nicht erlaubt.

Die britische Regierung hatte vergangene Woche den Weg für eine Fortsetzung des Ligaspielbetriebs freigemacht. Bedingung dafür sind strenge Sicherheitsvorkehrungen, und dass die Zahl der Corona-Infizierten in England nicht wieder steigt. Bisher galt ein Re-Start der Liga am 12. Juni als wahrscheinlich. Laut Medienberichten könnte sich dieser aber um eine weitere Woche verzögern. Die Zeitung "Daily Mail" hatte bereits berichtet, dass die Saison daher bis zum 22. August verlängert werden soll.

Die Liga pausiert wegen der Corona-Krise seit dem 13. März, bisher wurden 29 von 38 Spieltagen absolviert. Der Liverpool FC führt die Tabelle mit 25 Punkten Vorsprung an und benötigt nur noch zwei Siege für den ersten Meistertitelgewinn seit 30 Jahren.

15.25 Uhr: Spanien: Gruppen von bis zu zehn Spielern

Die Fußball-Profis im Corona-Hotspot Spanien dürfen seit Montag in Gruppen von bis zu zehn Spielern trainieren. Zu Beginn der zweiten Woche nach Wiederaufnahme des Trainings absolvierten die Spieler beim Rekordmeister Real Madrid einen Ausdauerkreis sowie Übungen mit dem Ball, wie der Club mitteilte. Auch beim Meister und Tabellenführer FC Barcelona wurde erstmals in Zehnergruppen trainiert.

Der Spielbetrieb in Spanien ist seit dem 12. März unterbrochen. In der Primera Division liegt Barcelona nach 27 von insgesamt 38 Runden mit 58 Punkten auf Platz eins. Der Tabellenzweite Real hat nur zwei Zähler Rückstand. Der Neustart der 1. und 2. Liga soll nach den Plänen der La Liga am 12. Juni erfolgen.

13.57 Uhr. St. Pölten testet gegen den LASK

Bundesliga-Schlusslicht St. Pölten hält im Zuge der Vorbereitung auf den Start der Qualifikationsgruppe (2. Juni bei WSG Tirol) ein Kurztrainingslager von 23. bis 27. Mai in Lengau ab. Den Abschluss soll ein Testspiel gegen Spitzenreiter LASK (27. Mai, 17 Uhr) in Pasching bilden. "Wir führen dieses Trainingslager durch, um nochmals intensiv mit der gesamten Mannschaft auf, aber auch neben dem Platz arbeiten zu können und um das Mannschaftsgefüge entsprechend zu stärken. Wir wollen für die kommenden zehn Runden bestmöglich gerüstet sein", sagte Trainer Robert Ibertsberger.

13.06 Uhr. FC Seoul entschuldigte sich für Sexpuppen im Stadion

Nach Vorwürfen von Fans hat sich der südkoreanische Fußball-Erstligist FC Seoul entschuldigt, Sexpuppen während eines Geisterspiels als Zuschauerattrappen verwendet zu haben. Der Klub sei von Beginn an davon ausgegangen, dass es sich um Schaufensterpuppen und nicht um Erwachsenenspielzeug handelt, teilte der FC Seoul über die sozialen Medien mit. Das habe der Lieferant bestätigt. Doch räumte der Club ein, dass vor dem Heimspiel am Sonntag im Seouler WM-Stadion gegen den Gwangju FC (1:0) nicht "jedes installierte Detail" geprüft worden sei.

Wegen des Coronavirus-Ausbruchs finden die Meisterschaftsspiele der K-League derzeit vor leeren Rängen statt. Um die Atmosphäre aufzulockern, wollte der FC Seoul am zweiten Spieltag mit Puppen auf den leeren Plätzen ein "Element des Spaßes" hinzufügen. Einige der Puppen trugen das Vereinstrikot, andere hielten Plakate zur Unterstützung ihres Teams hoch. Einige trugen jedoch Werbung für nicht jugendfreie Websites.

Einige Puppen stammten nach Vereinsangaben ursprünglich tatsächlich von einem Sexpuppen-Hersteller. Die Puppen hätten daher noch einen Schriftzug in Verbindung mit Erwachsenenspielzeug getragen. "Das ist ein unentschuldbarer Fehler von uns", hieß es. Der Verein entschuldige sich, Verärgerung bei den Fans verursacht zu haben.

10.48 Uhr. Keine Sanktionen für Torjubel

Der deutsche Schiedsrichter-Lehrwart Lutz Wagner hat beim Torjubel in Corona-Zeiten an die Eigenverantwortung der Fußball-Profis appelliert. Die Unparteiischen hätten bei zu engem Körperkontakt keine Sanktionsmöglichkeiten wie Gelbe Karten. "Die Empfehlung, Körperkontakt zu vermeiden, steht nur in den Hygiene-Empfehlungen der DFL, sie ist nicht Bestandteil des Regelwerks", sagte er dem "Kicker".

Deswegen könne "es keine persönlichen Strafen für die Spieler geben. Die Schiedsrichter können nur präventiv tätig sein und die Spieler auf ihre Eigenverantwortung hinweisen", betonte der Lehrwart und Schiedsrichter-Beobachter des Deutschen Fußball-Bundes. Am ersten Bundesliga-Spieltag nach der Zwangspause hatten vor allem Spieler von Hertha BSC beim 3:0-Sieg bei 1899 Hoffenheim nicht ohne Körperkontakt gejubelt.

Bei den aktuellen Geisterspielen ohne Zuschauer müssten auch die Schiedsrichter ihr Verhalten ändern, sagte Wagner. "Es gibt normal schon Gelegenheiten, bei denen der Schiedsrichter einem Spieler mal die Hand auf die Schulter legt oder ihn aus kurzer Entfernung anspricht. Das sollte er jetzt nicht tun", sagte der 56-Jährige.

10.15 Uhr. Verband rechnet mit Leichtathletik-Meisterschaften ab August

Der Österreichische Leichtathletik-Verband (ÖLV) rechnet damit, gemäß den weiteren Corona-Lockerungsplänen im August erste Stadion-Staatsmeisterschaften abhalten zu können. Für Laufbewerbe ab 800 m sei dies aufgrund der Abstandsregeln aber unwahrscheinlich, so ÖLV-Generalsekretär Helmut Baudis. Man wolle aber möglichst viele Meisterschaften durchführen und plane dafür auch mit Oktober-Terminen.

9.25 Uhr. Trump berichtete von seinen Golf-Wünschen

Bei einem Anruf in einer Golf-Sendung auf NBC hat US-Präsident Donald Trump von seinen Vorstellung der Zeit nach dem Coronavirus berichtet. "Wir wollen nicht, dass sie (die Zuschauer, Anm.) Masken tragen müssen, so wie wir das in den vergangenen Monaten getan haben", sagte Trump.

"Wir wollen zurück zu der Normalität mit großen Zuschauermengen, wenn sie praktisch übereinanderstehen und Spaß haben und sich keine Sorgen machen", so Trump während der TV-Übertragung einer Golf-Partie für den guten Zweck zwischen Rory McIlroy und Dustin Johnson gegen Rickie Fowler und Matthew Wolff weiters. Den Sieg trugen der Weltranglisten-Erste McIlroy und Johnson davon.

Das Benefiz-Spiel war das erste live im Fernsehen zu sehende Golf-Match, seit die PGA Tour wegen der Pandemie ihre Saison unterbrochen hat. Am kommenden Wochenende kommt es ebenfalls für den guten Zweck zu einer Neuauflage des Golf-Duells zwischen Tiger Woods und Phil Mickelson, die dieses Mal auch in Teams antreten und mit den Football-Stars Peyton Manning und Tom Brady spielen. Das erste Turnier auf der PGA Tour ist für den 11. Juni im texanischen Fort Worth geplant. Zuschauer wird es für mindestens einen Monat nicht geben.

9.08 Uhr. Schwere Vorwürfe gegen Baker und Dunbar 

Die beiden eines Raubüberfalls verdächtigen NFL-Profis DeAndre Baker und Quinton Dunbar sind auf Kaution aus dem Gefängnis entlassen worden. Den Football-Spielern wirft die Polizei von Miramar in Südflorida laut Haftbefehl vor, auf einer Party am Freitag nach einem Streit andere Menschen bedroht und beraubt zu haben.

Der 22 Jahre alte Baker, der für die New York Giants spielt, soll eine Pistole gezogen und gemeinsam mit dem 27 Jahre alten Dunbar (Seattle Seahawks) Bargeld und wertvolle Uhren geraubt haben. Baker zahlte  200.000 US-Dollar Kaution (umgerechnet 185.219 Euro), Baker hinterlegte 100.000 US-Dollar (92.609 Euro). Beide hatten sich tags zuvor gestellt.

US-Medien berichten, dass die Anwälte der beiden Sportler in einer Stellungnahme davon sprechen, dass es entlastende Videoaufnahmen und Zeugen gebe, die die Unschuld beider Footballer beweise.

8.50 Uhr. Gehaltsobergrenze für Rummenigge nicht ausgeschlossen

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge kann sich eine Gehaltsobergrenze im Profi-Fußball vorstellen. Es sei "nicht ausgeschlossen, dass man einen neuen Anlauf nimmt", sagte der 64 Jahre alte Funktionär auf Sky auf die entsprechende Frage. "Die Gehaltsobergrenze ist meiner Meinung nach eine interessante Diskussion." Rummenigge erinnerte allerdings daran, dass er mit Michel Platini, dem früheren Chef der Europäischen Fußball-Union UEFA, diverse Male bei der Europäischen Union in Brüssel vorstellig geworden sei. "Leider hat er sich immer eine blutige Nase geholt, obwohl alle großen Clubs in Europa diese Idee unterstützt haben, weil man uns mitgeteilt hat, es ist nicht in Einklang zu bringen mit den Wettbewerbsgesetzen in Europa und dementsprechend hatte das damals keine Chance", sagte Rummenigge. "Ob die Situation heute anders ist, ist schwer zu bewerten", meinte der Bayern-Chef.

Der Salary Cap, die Gehaltsobergrenze, könnte den Profi-Fußball für Fans wieder nahbarer machen. Die Coronavirus-Pandemie und die finanziellen Schwierigkeiten vieler Vereine sowie die Image-Krise des Fußballbetriebs haben bei einigen für ein Umdenken gesorgt. Christian Seifert, der Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL), will das Thema in den kommenden Monaten zügig vorantreiben. Laut DFL-Wirtschaftsreport gaben die 18 Bundesliga-Clubs in der Saison 2018/19 insgesamt 1,43 Milliarden Euro für Profifußballer und den Trainerstab aus. Sollte man sich für eine Gehaltsobergrenze entscheiden, müsse man auch alle Konsequenzen daraus ziehen, meinte Rummenigge. "Ich glaube nicht, dass wir hier amerikanische Sportarten wollen, da gibt es keinen Aufstieg, keinen Abstieg. Das ist ja wichtiger Bestandteil des Fußballs", sagte der Vorstandschef des FC Bayern München.

 

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