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Ironman-DamenrennenDer Sieg führt über die Mehrfachweltmeisterin

Die Schweizerin Daniela Ryf ist die klare Favoritin. Bianca Steurer will aufs Stockerl.

Ryf geht als Favoritin ins Rennen
Ryf geht als Favoritin ins Rennen © (c) Markus Traussnig (Markus Traussnig)
 

So klar vergeben war die Favoritenrolle bei den Damen in Klagenfurt wohl selten. Dieses Jahr sind sich alle Athletinnen, und das betonten sie bei der Abschlusspressekonferenz im Klagenfurter Seepark Hotel noch einmal, einig: Es kann - wenn nicht alle Stricke reißen - nur eine Siegerin geben. Die Schweizerin Daniela Ryf geht erstmals auf der Langdistanz in Kärnten an den Start und bringt vier Weltmeistertitel beim Ironman 70.3 und einen Ironman-Titel mit. „Beim Ironman 5150 (olympische Distanz, Anm.) war ich in Klagenfurt vor sieben Jahren schon dabei. Ich habe gute Erinnerungen und möchte ein starkes Rennen abliefern“, so Ryf, die sich in den letzten vier Wochen gezielt in St. Moritz auf den Bewerb vorbereitet hat. „Ich fühle mich fit und bereit für diesen Belastungstest auf meinem Weg zum Saisonziel, bei der WM auf Hawaii wieder zu siegen“, erzählt jene Athletin, die heuer bei allen ihren drei Starts siegreich war.

Steurer will aufs Podest

Das heißeste heimische Eisen ist die Vorarlbergerin Bianca Steurer. Sie holte beim 70.3-Ironman in St. Pölten zuletzt Rang zwei. Das soll sich am Sonntag wiederholen. „Es ist eine Ehre, neben Daniela Ryf ins Rennen zu gehen. Der Sieg kann nur über sie führen, ich möchte aber hinter ihr ins Ziel kommen“, analysiert sie vor dem Heimrennen die Ausgangslage und fügt an: „Daniela ist so schnell, da werden auch einige Profi-Männer gehörig zu tun bekommen, um nicht hinter ihr zu landen.“

Ironman Rennwochenende

Samstag:
Irongirl Run, 11 Uhr
Ironkids Race, 14 Uhr

Sonntag:
Hauptbewerb (inklusive Austragung der Kärntner und österreichischen Meisterschaft)

Start: 6.30 Uhr
Intervalle: Es wird in Gruppen (zuerst die Profis, dann die Amateursportler) binnen insgesamt 60 Minuten gestartet.

Ablauf: 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren, 42,195 Kilometer Laufen

Last Finisher: ~24 Uhr

Besonders freut sich Steurer, „dass beim Heimbewerb viele Verwandte zum Anfeuern kommen, das ist immer sehr emotional.“ Positiv merken übrigens beide Athletinnen an, „dass der Wörthersee angenehm warm ist und die Radstrecke nun länger und nur einmal zu absolvieren ist. Dadurch kann man gefährliche Überholmanöver eindämmen.“

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