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Wetter spielt nicht mitThiem-Match wurde erneut verschoben

Der Start der Austrian Pro Series musste wegen erneuten Schlechtwetters auf Mittwoch verschoben werden. Zuvor sprach der Weltranglistendritte bei Servus TV über die nahe Zukunft des Profitennis und geriet bei seinen Erinnerungen an die heurigen Turniere in Australien regelrecht ins Schwärmen.

TENNIS - Training Thiem Academy
Dominic Thiem © GEPA pictures
 

Eigentlich hätte die "Generali Austrian Pro Series" am Montag starten sollen, doch machte starker Regen der Veranstaltung in der Südstadt einen Strich durch die Rechnung. Und auch am Dienstag konnten die Spiele wegen des anhaltend schlechten Wetters nicht gespielt werden. Somit geht es erst am Mittwoch los. Da trifft Dominic Thiem um 16 Uhr auf Lucas Miedler - Servus TV wird das Match ab 16 Uhr live übertragen.

Am Montagabend war Thiem bei Servus TV zu Gast. Und dabei sprach Österreichs Sport-Aushängeschild über die aktuelle Situation, die Vergangenheit, aber auch die Zukunft. Trotz der herrschenden Spielpause betonte der Weltranglistendritte, dass "es mein ganz großer Traum ist, ein Grand-Slam-Turnier zu gewinnen. Solange ich dieses Ziel nicht erreicht habe, motiviert mich das allein jeden Tag.“

Bei den Australian Open, wo er sich erst im Endspiel dem Serben Novak Djokovic in fünf Sätzen beugen musste, wäre er diesem Traum so nah wie noch nie in seiner Karriere gewesen. "Die Turnierwochen in Australien mit dem ATP-Cup und den Australian Open waren eine der geilsten Zeiten meines Lebens. Wenn auch mit einem kleinen Makel", spricht der Niederösterreicher die knappe Niederlage an.

Thiem hofft noch auf Paris

Ob der 26-Jährige glaubt, dass es heuer noch ein Turnier auf der ATP-Tour geben wird? "Es müssen für alle die gleichen Reisemöglichkeiten geschaffen werden. Sonst wäre es unfair. Ich würde mir auf alle Fälle eine Durchführung der French Open Mitte September wünschen, auch wenn es ohne Publikum nicht so cool wäre. Aber besser als nichts. Vom Bauchgefühl her glaube ich, dass es erst nächstes Jahr wieder mit Zuschauern gehen wird."

Angesprochen auf seinen Ex-Betreuer Günter Bresnik, mit dem er zuletzt in der Öffentlichkeit ausgefochten hatte, gab sich Thiem nun wieder diplomatisch: "Es war eine richtig lange Beziehung, in der man extrem viel Zeit miteinander verbracht hat – mit Höhen und Tiefen, die nur ganz wenige Leute miteinander erleben. Ich glaube, dass es für beide keine einfache Zeit danach war."

Kommentare (1)
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Gedankenspiele
1
7
Lesenswert?

Warum insinnuiert man...

...in obiger Überschrift, eine der geilsten Zeiten waren die Spielpause?
Das Wörtchen "Australian Open 2020" hätte man doch auch unterbringen können, oder etwa nicht?