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CoronavirusWeltrangliste eingefroren - kein Tennis bis 7. Juni

"Spiel, Satz und Sieg" - Auf diese Worte werden die Freunde der Filzballartisten lange warten müssen. Bis 7. Juni finden sicher keine Turniere statt.

© Alexi Tauzin - stock.adobe.com
 

Chips und Cola brauchen die Fans des Tennissports länger nicht bereit zustelle, denn die Filzbälle werden einige Zeit nicht fliegen. Die ATP und WTA haben gemeinsam weitere Maßnahmen in der Coronakrise verkündet. So werden bis 7. Juni keine Turniere ausgetragen. Inkludiert sind dabei freilich auch die Challenger Tour und dei ITF World Tennis Tour. In einer Aussendung der ATP und WTA heißt es: "Nach sorgfältiger Überlegung und aufgrund des anhaltenden Ausbruchs von COVID-19 werden alle ATP- und WTA-Turniere auf dem Spring Clay Court Swing nicht wie geplant abgehalten. Dies umfasst die kombinierten ATP/WTA-Turniere in Madrid und Rom sowie die WTA-Veranstaltungen in Straßburg und Rabat und die ATP-Veranstaltungen in München, Estoril, Genf und Lyon."

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Parallel zu diesen Schritten werden die ATP-und WTA-Rankings während dieses Zeitraums und bis auf Weiteres eingefroren. In der Aussendung wird weiter angeführt: "Jetzt ist keine Zeit, einseitig, sondern gemeinsam zu handeln. Alle Entscheidungen in Bezug auf die Auswirkungen des Coronavirus erfordern eine angemessene Konsultation und Überprüfung mit den am Spiel beteiligten Akteuren."

Der erste Höhepunkt wäre das Grand-Slam-Turnier von Wimbledon, angesetzt ab 29. Juni. Die drei Majors nach den im Jänner und Anfang Februar absolvierten Australian Open würden somit quasi innerhalb von drei Monaten über die Bühne gehen. Denn die US Open sind nach wie vor für 31. August bis 13. September angesetzt.

In einer Mitteilung ließ der US-amerikanische Verband (USTA) aber eine mögliche Verschiebung nach hinten offen. Die Verantwortlichen des Laver Cup wiederum zeigten sich wie viele von der eigenmächtigen Verschiebung der French Open überrascht, ihr Event in Boston würde nun am Ende der ersten Woche von Roland Garros durchgeführt. Man werde andere Optionen prüfen, halte aber derzeit am vorgesehenen Datum fest.

Das French Open war am stärksten unter Zugzwang - da das Turnier früher als Wimbledon und das US Open im Programm stand und auf dieses Jahr hin mit dem neuen Dach auf dem Hauptplatz enorme Investitionen vorgenommen wurden. Die Frage ist nun aber auch, ob Ende September und Anfang Oktober das Wetter noch gut genug ist, dass auf den Außenplätzen im Freien gespielt werden kann.

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