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US OpenDjokovic und Federer ohne Mühe, Medwedew sorgte für Pfeifkonzert

Die Favoriten haben sich bei den US Open am Freitag keine Blöße gegeben.

Novak Djokovic
Novak Djokovic ist schmerzfrei © APA/AFP/DON EMMERT
 

Titelverteidiger Novak Djokovic ist weiter ohne Satzverlust, und Roger Federer sowie Serena Williams kommen in Schwung. Die Titelkandidaten feierten in New York ungefährdete Siege und erreichten jeweils mühelos das Achtelfinale.

Der Schweizer Federer setzte sich gegen den Briten Daniel Evans leicht und locker mit 6:2,6:2,6:1 durch und trifft nun auf den Belgier David Goffin. Williams, die beim letzten Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison ihren 24. Titel anstrebt, gewann gegen Karolina Muchova aus Tschechien mit 6:3,6:2. Sie trifft am Sonntag auf Petra Martic aus Kroatien, die gegen die als Nummer zwölf gesetzte Lettin Anastasija Sevastova etwas überraschend mit 6:4,6:3 die Oberhand behielt.

Der Serbe Djokovic ließ gegen Denis Kudla aus den USA die Schulterprobleme hinter sich und triumphierte mit 6:3,6:4,6:2. "Ich konnte fast schmerzfrei spielen, das war ein großer Fortschritt gegenüber dem letzten Match", sagte der Weltranglisten-Erste, der nun auf den Schweizer Stan Wawrinka, den Gewinner von 2016, trifft.

Federer hatte in den ersten beiden Runden jeweils den ersten Satz verloren, gegen Evans bestimmte er von Beginn an das Geschehen. Nach nur 80 Minuten war die einseitige Partie im Arthur Ashe Stadium schon wieder vorbei. "Ich habe nichts anders gemacht als in den ersten beiden Spielen", sagte der Rekord-Grand-Slam-Turniersieger nach der Begegnung. "Daniel stand gestern noch auf dem Platz, vielleicht hat er sich heute nicht komplett fit gefühlt."

Der nach zwei Finali und mit einem Titel in Serie in Topform nach New York gekommene Russe Daniil Medwedew musste sich gehörig plagen, um gegen den fast 38-jährigen Feliciano Lopez mit 7:6,4:6,7:6,6:4 zum zweiten Mal das Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers zu erreichen. Die Fans hätten lieber den Spanier in dessen 71. Grand-Slam-Bewerb in Folge als Sieger gesehen und bedachten Medwedew, der sich mehrmals unangebracht benahm, mit Buhrufen und Pfiffen. Der 23-Jährige reagierte nach dem Match noch auf dem Platz mit einem breiten Lachen und provokativen Worten: "Danke euch allen. Eure Energie hat mir heute den Sieg eingebracht. Ich will, dass ihr alle wisst, wenn ihr heute ins Bett geht: 'Ich habe dank euch gewonnen!'"

Serena Williams hatte in den ersten Runden ebenfalls mehr Mühe als erwartet. Gegen die Tschechin Muchova hatte die 37-Jährige aber trotz sommerlicher Temperaturen von Beginn an keine Probleme. "Ich mag es, am Tag zu spielen. Dann kann ich danach nach Hause zu meinem Baby gehen", sagte Williams. "Wir erzählen abends Geschichten und beten. Das verpasse ich, wenn ich in der Night Session spielen muss." Williams hat eine einjährige Tochter.

Neben Williams, die im Vorjahr in einem denkwürdigen Finale gegen Naomi Osaka verloren hatte, kamen auch French-Open-Siegerin Ashleigh Barty und die Weltranglisten-Dritte Karolina Pliskova weiter. Die Australierin Barty setzte sich gegen Maria Sakkari aus Griechenland mit 7:5,6:3 durch. Die Tschechin Pliskova musste gegen Ons Jabeur aus Tunesien Schwerstarbeit verrichten, um mit 6:1,4:6,6:4 zu gewinnen. In einem US-Duell setzte sich Madison Keys (Nummer 10) gegen Sofia Kenin (20) mit 6:3,7:5 durch, sie trifft nun auf die Ukrainerin Elina Switolina (5).

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