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US OpenDarum hält sich Marachs Liebe zu New York in Grenzen

Der Grazer Oliver Marach startet mit Jürgen Melzer in Flushing Meadows im Doppel und liebäugelt noch mit dem ATP-Finale in London.

TENNIS - ATP, Hamburg European Open
Oliver Marach (links) und Jürgen Melzer © GEPA pictures
 

Die Buchmacher sehen Dominic Thiem auf der Jagd nach dem US-Open-Titel hinter Novak Djokovic (Quote 2,05), Rafael Nadal (3,90), Roger Federer (7,50) und Daniil Medwedew (12,75) gemeinsam mit Stefanos Tsitsipas (jeweils 27,00) auf Platz fünf. Allerdings hält der Lichtenwörther, der am Dienstag in der zweiten Partie nach 18 Uhr im Arthur-Ashe-Stadion gegen den Italiener Thomas Fabbiano ins Turnier startet, hinsichtlich Prognosen den Ball flach. So fühlt sicher 25-Jährige nach seiner erst kürzlich überstandenen Viruserkrankung nicht topfit.

Im Doppel stehen Oliver Marach und sein Partner Jürgen Melzer, die in Flushing Meadows vom Deutschen Philipp Petzschner gecoacht werden, bereits in den Startlöchern, „allerdings gibt es noch keine Auslosung und wir sind frühestens Mittwoch oder Donnerstag erstmals an er Reihe“, sagt der Grazer Marach. Nach einer starken Sandplatzsaison lief es für das Duo auf der US-Tour bisher nicht nach Wunsch: „Wir haben nicht schlecht gespielt, aber die Big Points nicht gemacht. Es mangelt etwas am Selbstvertrauen, deshalb haben wir keine hochgesteckten Ziele und schauen nur von Match zu Match“, erzählt der 38-Jährige, der aber noch mit einem Ticket für das ATP-Tour-Finale im November in London liebäugelt. „Dafür müsste uns jetzt aber wohl alles aufgehen.“

Marach, der von Frau Jessie im „Big Apple“ begleitet wird („Die Kinder sind in Panama in der Schule“), wohnt mitten in Manhattan. „Das ist praktisch – in der Nähe gibt es gute Lokale und die Anbindung zum Turnier ist auch gut“ sagt der Steirer. Trotzdem fühlt sich das Doppel-Ass in den New Yorker Häuserschluchten nicht wirklich wohl. „Ich bin kein Großstadtmensch. Die US Open sind auch nicht mein Lieblingsturnier, die Plätze extrem unterschiedlich schnell und das Essen muss man auch mögen. Es ist kein Geheimnis, dass ich am liebsten in Melbourne spiele.“
Nicht nach Australien, sondern nach Finnland zum Davis Cup geht es nach den US Open. „Und dann mache ich zehn Tage Pause und fliege nach Hause. Dort war ich heuer noch nie. Echt brutal.“

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