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Wimbledon Roger Federer: "Habe immer probiert, Kind zu bleiben"

Trotz seiner bereits 37 Jahre gilt Roger Federer beim heute startenden Grand Slam in Wimbledon wieder als einer der ganz großen Favoriten.

2017 gewann Federer zuletzt in Wimbledon
2017 gewann Federer zuletzt in Wimbledon © APA/AFP/ADRIAN DENNIS
 

„Die neue Generation muss das Level verbessern, sonst wird Federer auch noch im Alter von 45 Jahren die Endspiele bestreiten“, warnte Trainer-Guru Toni Nadal am Rande der heurigen French Open. Doch liegt es nicht ausschließlich an den Leistungen der jungen Spieler, dass Roger Federer trotz seiner bald 38 Jahre im Tennis noch immer an der Spitze mitmischt. Vielmehr stellt der Tennis-Gigant nach wie vor Woche für Woche unter Beweis, dass er mit seinem außergewöhnlichen Können sogar dem vorangeschrittenen Alter ein Bein stellen kann.

In Roland Garros schaffte es der Altmeister für viele überraschend nochmals locker ins Halbfinale, bei seiner Wimbledon-Generalprobe in Halle notierte er seinen 102. Turniersieg. Fakten, die laut einer tipp3-Umfrage 40 Prozent der Österreicher glauben lassen, dass „King Roger“ beim heute startenden Rasenspektakel in Wimbledon nochmals die Trophäe gen Himmel stemmen wird.

Acht Mal und damit so oft wie kein anderer Spieler trug sich Grand-Slam-Rekordhalter Federer (20 Titel) bereits in die Siegerliste des „Tennis-Mekkas“ an der Church Road ein. Dort hält er aktuell bei 95 Matchsiegen – ebenso eine Bestmarke, die der hinter Titelverteidiger Novak Djokovic an Nummer zwei gesetzte Eidgenosse heuer wohl weiter in die Höhe schrauben wird. Ein Blick auf den Turnierraster zeigt, dass Federer, der 2017 das letzte Mal auf dem „Heiligen Rasen“ gewinnen konnte und vergangenes Jahr im Viertelfinale trotz Matchballs am späteren Finalisten Kevin Anderson gescheitert war, bis zum Halbfinale wohl kaum über einen der Gegner stolpern dürfte. In der Runde der letzten vier könnten dann entweder Rafael Nadal oder Dominic Thiem warten.

Der enttäuschendste Moment seiner Karriere

Er fühle sich gut und ausgeruht und werde versuchen, seinen Spielstil („Nach dem Punkt suchen und das Spiel diktieren“) durchzuziehen, diktierte Federer in der offiziellen ATP-Pressekonferenz den Journalisten und gab zugleich zu, dass das letztjährige Aus gegen Anderson der wohl enttäuschendste Moment seiner Karriere gewesen sei.

Heuer soll „King Roger“ so ein Patzer nicht unterlaufen. Wenn doch, ginge die Welt aber auch nicht unter. Denn er könne von sich behaupten, ein durch und durch zufriedener Mensch zu sein. Sein Geheimnis? „Ich habe immer probiert, Kind zu bleiben.“

Kommentare (1)

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BernddasBrot
0
1
Lesenswert?

All England Championship beginnen heute ,

zu sehen lediglich auf PAY TV SKY.......Kompliment....

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