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ATP-1000-Turnier MadridDominic Thiem: Aus gegen Djokovic nach Tiebreak-Krimi

Nichts wurde es mit dem dritten Madrid-Finale von Dominic Thiem in Folge: Der Österreicher unterlag der Nummer eins der Welt, Novak Djokovic mit 6:7, 6:7. Kleiner Trost: Im Doppel steht Thiem mit Diego Schwartzmann im Finale.

TENNIS-ATP-ESP
Dominic Thiem kämpfte, probierte, spielte - und verlor doch knapp © APA/AFP/JAVIER SORIANO
 

Dominic Thiem ist am dritten Finaleinzug in Folge gescheitert: Österreichs Nummer eins musste sich im Halbfinale des ATP-1000-Masters in Madrid der Nummer eins der Welt geschlagen geben. Novak Djokovic besiegte Thiem in einer hochklassigen Partie mit 7:6 (2), 7:6 (4) - es war der sechste Sieg des Serben im achten Duell mit dem Niederösterreicher. Und doch wird Thiem ab Montag schon die Nummer vier der Welt sein, weil er den Deutschen Alexander Zwerew überholen wird.

Und dann gibt es da noch ein kleines Trostpflaster: Im Doppel erreichte Thiem mit Partner Diego Schwartzmann das Finale, gegen Guido Pella/Joao Sousa (ARG/POR) gab es einen klaren 6:3, 6:2-Sieg. Finalgegner und die letzte Hürde vor dem ersten Turniersieg im Doppel sind am Sonntag sind der Franzose Jean-Julien Rojer und der Rumäne Horia Tecau.

Thiem startete gut in die Partie und nahm Djokovic gleich den Aufschlag zum 2:1 ab. Und es sah so aus, als ob Thiem den Schwung aus dem Sieg gegen Roger Federer mit ins Halbfinale genommen hätte. Und der Lichtenwörther hatte auch schon die Chance auf 4:2, doch das gelang nicht, er kassierte das Rebreak. Und das Spiel wurde das, was sich alle erwartet hatten: ein offener Schlagabtausch. Thiem hatte Probleme mit seinem ersten Aufschlag (nur 50 Prozent Quote, dazu gewann er nur die Hälfte aller seiner Punkte mit dem ersten Aufschlag) - und, wie oft, Probleme, seine Chancen zu nützen, denn auch bei 5:5 hatte Thiem zwei Möglichkeiten auf ein Break. Aber es ging ins Tiebreak.

Djokovic vs. Thiem: Die besten Bilder des Tennis-Thrillers

Die besten Bilder...

...zum fast epischen Halbfinal-Duell zwischen Thiem und Djokovic in Madrid...

(c) APA/AFP/JAVIER SORIANO (JAVIER SORIANO)

Der Serbe...

...behielt letztlich die Oberhand

(c) APA/AFP/JAVIER SORIANO (JAVIER SORIANO)

In einer Partie...

...die hin und her wogte.

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Am Ende...

... hieß es 7:6, 7:6, nach fast zweieinhalb Stunden.

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Zwe Mal...

... hatte der "Djoker" das bessere Ende im Tiebreak: 7:2 und 7:4.

(c) APA/AFP/JAVIER SORIANO (JAVIER SORIANO)

Danach..

...gab es Lob für Thiem: "Er ist im Moment der vielleicht beste Spieler auf der Tour!"

(c) APA/AFP/JAVIER SORIANO (JAVIER SORIANO)
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(c) AP (Bernat Armangue)
(c) AP (Bernat Armangue)
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Und auch da schaffte Thiem das erste Minibreak, musste aber postwendend seine beiden ersten Aufschläge abgeben - weil er schlechte Stopps spielte. Und schließlich kam es zu einem bezeichnenden Ball: Thiem erlief einen Stopp und spielte gut zurück, dann auch einen guten Backhand-Smash. Aber irgendwie schaffte es Djokovic an den Ball, den er noch dazu lang auf die Linie lobte - und den Punkt zum 4:1 noch machte. Damit war Thiem in diesem Tiebreak gebrochen.

Der Ball im Video:

Djokovic startet gut in zweiten Satz

Und auch im zweiten Satz schien es, als ob Djokovic schnell alles klar machen wollte. Doch Thiem befreite sich aus der Druckphase, hatte seinerseits Chancen auf Breaks. Doch dann, wenn es ans Eingemachte ging, war Djokovic das, was ihn so ausmachte: eine Mauer. Aber Thiem schoss immer härter, peitschte die Vorhand bei jeder Gelegenheit übers Netz. Und wurde schließlich mit dem Break zum 4:2 belohnt. Aber postwendend ging es wieder in die andere Richtung, Thiem überpowerte im folgenden Aufschlagspiel - und es war alles wieder in der Reihe.

Bis zum 5:5 - da hatte Novak Djokovic seine dritte Chance auf ein Break - und er nützte die dritte Chance und ging 6:5 in Führung. Doch Thiem konterte noch einmal, der 25-Jährige rettete sich ins Tiebreak. Und in diesem entschieden wohl Zentimeter bei dem einen oder anderen Ball. Aber das bessere Ende hatte der "Djoker" für sich. Er gewann auch das zweite Tiebreak mit 7:4 - und steht im Finale. Und das ist sein 48. Finale auf Masters-Level.

 

Kommentare (4)
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LPEWHL51JPPZTNXD
1
6
Lesenswert?

Djokovic hat in den entscheidenden Momenten

einen Gang höher geschaltet.

AIRAM123
0
18
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Klasse Match

Leider mit dem unglücklicherem Ende für Thiem

soni1
2
16
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😥

Schade! Nächstes Mal wieder!😊

himmel17
2
21
Lesenswert?

Knapp

Wenn Dominic seine Chancen genützt hätte, wenn er seinen besten Tag gehabt hätte, dann hätte er gewonnen. Aber Hätti - wari zählt nicht. Die nächste Chance wartet trotzdem auf Dominic. Auf nach Rom, auf nach Paris.