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TennisGrößte Hobbyturnierserie Österreichs startet in Vogau

Der Styrian Grand Slam geht in seine siebente Auflage. Der Zusammenschluss der Wettkämpfe in Vogau, Leibnitz, Eggersdorf in Wildon hat sich zur größten Hobbytennisturnierserie Österreichs entwickelt. Beim Future Ende Juli wird auch Moritz Thiem in Vogau aufschlagen.

Neben den Damen- und Herrenbewerben werden beim Styrian Grand Slam auch Jugendbewerbe durchgeführt © KK
 

Vor sieben Jahren haben sich die Tennisturniere von Vogau, Leibnitz, Eggersdorf und Wildon zum Styrian Grand Slam zusammengetan, mittlerweile ist es die größte Hobbyturnierserie Österreichs.

Das erste Turnier am TC Kern hat am Mittwoch mit 189 Nennungen begonnen. "Unser Rekord waren 204 Nennungen vor zwei Jahren, weit haben wir ihn also wieder nicht verfehlt", sagt Obmann Robert Kern, dessen Verein sein Einzelturnier bereits zum 17. Mal durchführt. Auffallend ist vor allem der Aufschwung bei den Damen: Hatte man jahrelang Probleme, überhaupt zehn Damen zu einem Start zu überreden, sind es heuer fast 30. Daher wurde auch das Damen-Doppel erstmals in die Grand-Slam-Wertung aufgenommen und am TC Kern sind auch gleich 17 Paarungen mit dabei.

Neben Herren-Einzel und -Doppel, Damen-Einzel- und -Doppel ist vor allem der sogenannte Kombibewerb ein echter Renner: Hier werden 64 Spieler mit einem ITN (österreichweite Einheit zur Spielstärkeneinteilung) von 5,0 oder höher in heißen Schlachten um den Turniersieg kämpfen. Und auch ein Nachwuchsbewerb (U13) wird ausgetragen, hier werden Mädchen und Buben in einem Bewerb gelost.

Neben den sportlichen Höhepunkten gibt es auch gesellschaftliche: Am kommenden Samstag gibt es die Players Party (auch für Nichtspieler!) ab 20.30 Uhr mit Liveauftritt von Michael Russ, der bei "Voice of Germany" für Furore gesorgt hat. In das Finale geht das Vogauer Turnier dann am Samstag darauf (21. Juli). Drei Tage später geht es schon in Eggersdorf los, in Wildon wird ab 10. August und in Leibnitz ab 22. August gespielt.

Vereinsobmann Robert Kern, die topgesetzte Dame Stefanie Ramsauer und Turnierleiter Peter Koweindl bei der Siegerehrung im Vorjahr Foto © KK

Topgesetzt in den Einzel-Hauptbewerben sind in Vogau Stefanie Ramsauer (UTC Kirchbach) sowie Titelverteidiger Stefan Graupner vom Veranstalterverein. Der Herrensieger erhält eine Quali-Wildcard für das ITF-Future in Vogau ab 29. Juli.

Dort werden auch wieder zahlreiche künftige internationale Tennisstars zu sehen sein. Bekanntester Name: Thiem. Nein, nicht Österreichs Nummer eins Dominic, der wird zur gleichen Zeit in Kitzbühel aufschlagen, sondern dessen jüngerer Bruder Moritz (18), der gerade den Sprung vom Jugend- zum Herrentennis versucht. "Vielleicht macht er ja bei uns seinen ersten ATP-Punkt", sagt Robert Kern. Begleitet wird Moritz übrigens von Trainer-Vater Wolfgang.

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