Federers 97. TurniersiegDie neue Nummer eins machte kurzen Prozess

Mit einem 6:2, 6:2-Finalerfolg über Grigor Dimitrow beendete Roger Federer würdig das Turnier von Rotterdam. Ab Montag ist der Schweizer die Nummer eins.

Roger Federer © APA/AFP/ANP/KOEN SUYK
 

Der 10oer ist nicht mehr allzu fern. Roger Federer, ab Montag die älteste Nummer eins der Tennisgeschichte, feierte am Sonntag seinen 97. Turniersieg. Im Endspiel von Rotterdam fertigte der 36-jährige Schweizer den allerdings am Fuß angeschlagenen Bulgaren Grigor Dimitrow in nur 55 Minuten mit 6:2, 6:2 ab.

Der Ranglistenfünfte Dimitrow konnte nur in der Anfangsphase mithalten, stand in der Folge aber auf verlorenem Posten und unterlag Federer auch im siebenten direkten Duell. Federer fixierte seinen dritten Titel in Rotterdam nach 2005 und 2012 und kassierte dafür etwas mehr als 400.000 Euro. Das war für ihn aber nur Nebensache, viel wichtiger war ihm die Rückkehr auf den Tennis-Thron, die er schon nach dem Viertelfinale in der Tasche hatte.

"Die Woche war extrem speziell, mit der Weltnummer eins und dem Titel noch dazu", betonte Federer im Sky-Interview. Er empfand neben Freude vor allem auch Stolz. "Ich habe hart dafür gearbeitet und ein Ziel erreicht, was ich über längere Zeit vorbereitet habe", so der Schweizer, der ab 8. März beim Turnier in Indian Wells seinen 98. Titel in Angriff nehmen wird.

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