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Sarah Lagger"Das war ein wahnsinniges Erlebnis vor 50.000 Fans"

Kärntens Siebenkämpferin Sarah Lagger (18) zeigte sich von ihrer Premiere bei der EM in Berlin begeistert.

Sarah Lagger genoss nach dem EM-Siebenkampf am Samstag Berlin © GEPA, Privat
 

"Es war eine Erfahrung für mich, die mir in Zukunft hoffentlich sehr viel bringen wird. Beim nächsten Mal werde ich noch sicherer sein und ich weiß, dann schon eher, was alles auf mich einbrasselt“, zeigt sich Siebenkämpferin Sarah Lagger nach Rang 13 bei der Leichtathletik-EM in Berlin angriffslustig und verrät, wie die sensationelle Stimmung im Olympia-Stadion allen die Gänsehaut aufzog.

Beim 800-Meter-Lauf waren fast 50.000 Fans vor Ort. Das kann man kaum beschreiben, wie einen das pusht.

Mit ihrer Leistung war die erst 18-jährige Kärntnerin bei ihrem Premieren-Wettkampf „teils, teils zufrieden“, denn am ersten Tag auf den 200 Metern und beim Hürdenrennen ließ Lagger ihrer Meinung nach Punkte liegen. „Dafür lief der zweite Tag richtig gut und da ich ohne Erwartungen in den Wettkampf gegangen bin, darf ich als Youngster zufrieden sein.“

Das Niveau im Mehrkampf war immens hoch – da nahm es die U20-Vizeweltmeisterin gelassen, dass sie mit 6058 Punkten nicht an ihre persönliche Bestleistung (6225) herankam. „Ivona Dadic hätte sich mit ihrer Performance eine Medaille verdient, aber die Konkurrenz war stark unterwegs“, erzählt Lagger, die sich riesig mit Lukas Weißhaidinger freute, der im Diskusbewerb Bronze holte. „Er ist so ein lässiger, cooler Kerl. Hat Spaß gemacht, ihm zuzusehen.“ Die nächsten großen Ziele?

Die U23-EM 2019 in Schweden und hoffentlich 2020 Olympia in Tokio.

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