Ruder-WeltcupLobnig geht gehandicapt an den Start

Magdalena Lobnig startet ab heute beim letzten Ruder-Weltcup dieser Saison in Luzern trotz Sehnenentzündung.

Magdalena Lobnig
Magdalena Lobnig © GEPA
 

Bronze beim Ruder-Weltcup in Belgrad, Silber in Linz und vielleicht Gold jetzt in Luzern? „Das wäre eine sehr schöne Reihenfolge. Ich werde jedenfalls alles reinhauen, aber ich bin leider noch etwas gehandicapt mit meiner Sehnenentzündung in der rechten Hand. Ich sitze daher schief im Boot, da ich versuche, so den Schmerzen auszuweichen. Es ist richtig nervig, aber es ist nicht so wild, dass ich Schmerzmittel nehmen müsste, denn das würde ich nämlich nie tun“, verrät Magdalena Lobnig, die trotz ihrer Einschränkung versuchen wird, ihre Hauptkonkurrentin – die derzeitige Gesamtführende aus der Schweiz, Jeannine Gmelin – noch vom Thron zu stoßen.

„Ich muss gewinnen und sie ein paar Plätze hinter mir landen, deshalb wird es ganz schwer, ihr die Führung noch abzuluchsen. Doch solange die Chance besteht, bin ich hellwach. Und für mich ist es wichtig, zu sehen, dass ich den Abstand vom vorigen Jahr auf sie verringern konnte“, erzählt die 27-Jährige.

Der Vierer ohne mit den beiden Kärntnern Maximilian Kohlmayr und Gabriel Hohensasser will nach Rang sechs in Belgrad eine weitere Top-Platzierung einheimsen.

Für die heimischen Ruderer geht es übrigens Schlag auf Schlag: „Zuerst wartet die EM in Schottland auf uns, gefolgt von der WM in Bulgarien. Diese beiden Höhepunkte sind innerhalb von wenigen Wochen. Da freu’ ich mich riesig drauf“, so Lobnig.

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