Zwei Tiroler waren bei der 34. Dolomitenradrundfahrt und bei der sechsten Auflage des Extremmarathons SuperGiroDolomiti nicht zu schlagen. Max Kuen und Patrick Hagenaars, der seit einem Unfall 2003 mit einer Armprothese fährt, holten sich jeweils den Sieg.

Den Beginn machte der Extremmarathon, wo es über 228 Kilometer und 5450 Höhenmeter zweimal über den Plöckenpass, den durch den Giro d’Italia bekannten Monte Zoncolan und über den Kartitscher Sattel im Lesachtal ging. Hagenaars triumphierte am Ende in einer Zeit von 6:50 Stunden und verwies Johannes Reichenauer und Daniel Rubisoier, der im Vorjahr noch an einer Krebserkrankung litt, auf die Plätze. Bei den Damen siegte eine der besten Marathonfahrerinnen Europas: Christina Rausch gewann mit einer Zeit von 8:08 Stunden überlegen.

Im Radmarathon zeigte Ex-Profi Kuen seine Klasse und setzte sich im Zielsprint gegen Lokalmatador Simon Schupfer und dem Deutschen Jan Kattanek durch. „Ich freue mich riesig über meinen dritten Sieg bei der Dolomitenradrundfahrt. Im Sprint konnte ich meine Erfahrung ausspielen“, so der Tiroler. Bei den Damen feierte die Tschechin Helena Karaskova, zweifache Olympiastarterin im Langlauf, bei ihrem ersten Rennen den ersten Sieg.