"Das Baskenland wird sicher noch sehr hart – da sind nur Bergfahrer am Start", sagt Felix Gall und lacht, "das ist grundsätzlich nicht schlecht für mich. Aber da muss man fit sein." Wie fit er nach der langwierigen Erkrankung im Februar ist, wird sich zeigen. Das Zeitfahren hat er bei Rundfahrt zumindest schon hinter sich gebracht, nun wird es steil und brutal. Nach einem guten Saisonstart auf Mallorca (5. Platz beim Trofeo Pollença - Port d'Andratx), wo er auch Innsbruck-Weltmeister Alejandro Valverde forderte, wurde der Lienzer krank. "Ob es Covid war, weiß ich nicht. Mein Zimmerkollege war positiv und wir hatten dieselben Symptome, aber meine Tests waren negativ." Unterm Strich fiel er gut drei Wochen aus - nur leichtes Pedalieren war möglich. "Ich hatte Atemprobleme und es hat mit der Energie nicht gepasst." Ein medizinischer Test in der Heimat brachte dann Ende Februar grünes Licht.