34. Tour-EtappensiegMark Cavendish stellt Rekord von Eddy Merckx ein

Der Brite Mark Cavendish holte bei der 108. Auflage den bereits vierten Tagessieg. Michael Gogl musste aufgeben.

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Mark Cavendish © AP
 

Der Brite Mark Cavendish hat das noch vor einem Jahr als unmöglich geltende geschafft. Der 36-jährige Radstar feierte am Freitag auf der 13. Etappe der Tour de France schon seinen vierten Tagessieg bei der 108. Auflage und stellte damit mit seinem insgesamt 34. Etappenerfolg den Rekord von Eddy Merckx ein. Nach 220 Kilometern von Nimes nach Carcassonne gewann Cavendish vor seinem Deceuninck-Teamkollegen Michael Mörkov, der ihm den Sprint vorbereitet hatte.

Cavendish, der das Grüne Trikot des Spitzenreiters der Punktewertung des wichtigsten Radrennens trägt, hat bei zwei noch erwarteten Sprintankünften die Chance, den Belgier Merckx zu übertreffen. Vor seiner heurigen Topleistung war der Ex-Weltmeister lange Zeit sieglos gewesen.

Gogl musste absteigen

Der Oberösterreicher Michael Gogl hat hingegen bei seiner vierten Tour-Teilnahme wie im Vorjahr aufgeben müssen. Der 27-Jährige aus dem Qhubeka-Rennstall trat am Freitag nicht mehr an. Er hatte sich während des achten Teilstücks bei einem Sturz am linken Bein verletzt. "Ich habe nach dem Sturz alles versucht und bin positiv geblieben, aber leider sagt mein Körper nein", sagte Gogl in einer Mitteilung seiner Mannschaft. Der Brite Simon Yates, der Dritte des heurigen Giro d'Italia, musste nach einem Sturz aussteigen.

Bora-Teamchef Ralph Denk hat indes den von französischen Medien als fix kolportierten Abgang des dreifachen Weltmeisters Peter Sagan am Saisonende dementiert. Es gebe mit dem Management des Slowaken Gespräche über eine Verlängerung des seit 2017 laufenden Engagements.

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dieRealität2020
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4 Tagessiege in folge, keine Frage Respekt udn Achtung vor derartigen Leistungen.ungen.

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Das sind aber aus meiner Sicht die tatsächlichen Meilensteine im Leben eines Radprofis und derartige Erfolge.
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Eddy Merckx ist ein ehemaliger belgischer Radrennfahrer. Er gewann je fünf Mal die beiden wichtigsten Rundfahrten, die Tour de France und den Giro d’Italia.
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Ihn bei Rennen zu sehen war unglaublich. Wie eine Maschine. Es ist aus meiner Sicht eine Freude derartige Ausnahmesportler aus der Vielzahl von Ausnahmetalenten wie u.a. wie Bolt, Lewis, Bubka einerseits direkt aber auch über Sportübertragungen zu sehen.