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Kärnten LäuftDie 60 Minuten sollen nicht überschritten werden

Im Rahmen der Auftaktpressekonferenz zu "Kärnten Läuft" präsentierten Vertreter aus Wirtschaft und Politik neue Zahlen, die Läufer sind hochmotiviert.

Das Kärnten Läuft-Team und die Topfavoriten
Das Kärnten Läuft-Team und die Topfavoriten © Edlinger
 

Mit dem freitäglichen "Night Run" über vier Kilometer beginnt das Laufevent des Jahres am Wörthersee so richtig. Davor lud Organisator Michael Kummerer ins Klagenfurter Seepark Hotel, um gemeinsam mit Sponsoren und den Topathleten letzte Informationen auszutauschen. Seinem Ruf waren neben zahlreichen Pressevertretern auch Klagenfurts Sportstadtrat Jürgen Pfeiler, Tourismuslandesrat Ulrich Zafoschnig und Vertreter der Sponsoren, Peter Peschel (Villacher Bier), Peter Gauper (Raiffeisen), Erich Obertautsch (Wiener Städtische) und Gerhard Stöfelmayr (Craft) gefolgt. Auch Titelverteidiger Peter Kirui und Halbmarathon-Bestzeitmann Geoffrey Ronoh ließen es sich nicht nehmen, noch einmal vor die Presse zu treten.

"Kärnten Läuft" lädt die ganze Familie zur Bewegung ein

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Neben dem Sportlichen ging es auch um wirtschaftliche Erfolge, die das Event, das in die 17. Auflage geht, einfahren konnte. "5,5 Millionen Euro setzt die Veranstaltung medial, wirtschaftlich und touristisch ab, 2,2 Millionen davon im Tourismus", freut sich Zafoschnig, für den Fremdenverkehr und Sport "Hand in Hand gehen sollen." Dass der Erfolg sich so einstellte, so Organisator Kummerer, bedarf es immer wieder viel Arbeit: "Schließlich ist die Messlatte mit Ironman und früher Beachvolleyball in Klagenfurt wirklich hoch. Aber mit guter Zusammenarbeit mit Stadt, Land und Sponsoren gelang es wieder, Spitzensport und Breitensport zu verbinden und jährlich Menschen zur Bewegung zu animieren", so Kummerer. Stadtvertreter Pfeiler ist auch stolz darauf, "dass man die Veranstaltung so etablieren konnte, die Ostbucht mit ihrem Panorama herzeigen kann und dabei kaum in die Natur eingreifen muss."

Große Disziplinenvielfalt

Los geht es am Abend mit dem "Night Run". "Wir haben hier einen guten Rahmen geschaffen, auf eine kurze Distanz wieder mit dem Sport zu beginnen, sich aufzuwärmen für andere Bewerbe und einfach Spaß zu haben", sagt Obertautsch, dessen Firma Namensgeber für den Bewerb ist. Das kreativste Kostüm wird wie jedes Jahr prämiert.

Weiter geht es am Samstag mit Kinder- und Familienläufen, am Abend gibt es den Ladies Run, gesponsert von Raiffeisen. "800 Damen sind gemeldet, das ist einzigartig. Sport und Begegnung sind hier wichtiger als Meter und Sekunden", sagt Gauper.

Am Sonntag wird es bei Viertel- und Halbmarathon richtig ernst, die Favoriten sind jedenfalls schon heiß. "Ich freue mich jedes Mal, wenn ich wieder hier bin. Ich will unter einer Stunde bleiben, dafür habe ich mir eine Taktik zurecht gelegt, die ich aber noch nicht verrate", sagt Kirui, der die letzten beiden Auflagen gewann. In die selbe Kerbe schlägt Ronnoh: "Natürlich läuft man auf Sieg. Dafür braucht es aber ein perfektes Rennen am Leistungsmaximum." Generell ist das Feld sehr stark. "Wir haben Olympiateilnehmer am Start, die aus Slowenien, Kroatien, Holland oder auch der Slowakei anreisen", sagt Kummerer. Für den Sieg gibt es "nur" 1.500 Euro, "dafür bieten wir aber tollen Komfort und perfekte Vorbereitungsbedingungen für die Herbstmarathons der Topläufer", erklärt Kummerer.

Neuer Ausrüster

Mit der schwedischen Firma "Craft" wurde ein neuer Ausstatter an Land gezogen. "Wir sind der Neuling und schon sehr gespannt und voller Vorfreude", strahlt Stöfelmayr. Nicht neu ist die Villacher Brauerei, die "seit 15 Jahren tolles Teamwork erlebt."

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