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StreckenbesichtigungViele Läufer trotzten dem Gewitter

Zu einem Streckentest für "Kärnten Läuft" vom 18. bis 20. August trafen sich beim Hotel "Seepark" in Klagenfurt knapp 90 Frauen und zehn Männer. Starker Wind, Regen, Blitz und Donner hielt niemanden vom Laufen ab.

Viele Damen erwiesen sich als Wetterfest, ließen sich von Blitz und Donner nicht abschrecken © Privat
 

Die Windböen nahmen an Heftigkeit immer mehr zu, der Regen wurde immer stärker, dazu zuckten Blitze am Himmel über dem Wörthersee in Klagenfurt, grollte der Donner. Kein Wetter, bei dem Frau und Mann an Laufen denken, sondern eher an passiven Sport auf der Couch. Doch das galt nicht für knapp 90 Damen und zehn Herren, die sich im Hotel „Seepark“ in Klagenfurt trafen, um einen Teil der Laufstrecken für „Kärnten Läuft“ von 18. bis 20. August zu testen.

„Die Frauen sind offensichtlich wesentlich wetterfester als wir. Das verwundert mich schon ein bisschen“, musste Dieter zugeben.
Die beste Erklärung, warum sie weder Regen noch Wind von sportlicher Betätigung abhalten konnte, hatte Sandra: „Beim Laufen schwitze ich sowieso. Wenn es regnet, bin ich auch gleich noch geduscht. Außerdem kann ich nach dem Streckentest gleich noch in den See springen.“

Die Fitness-Trainerin gab aber zu: „Dass ich bei Regen die Laufschuhe schnüre mache ich nur für diesen Streckentest. Ich will wissen, was mich erwartet, sollte ich mich zu einer Teilnahme an einem der Bewerbe entschließen.“ Durch ihren Beruf bringt sie „viele Menschen in Bewegung. Laufen kann ich aber nur jenen empfehlen, die keine Probleme mit der Wirbelsäule haben. Für die ist es viel besser, wenn sie walken gehen.“

"Gut für den Hund und für mich"

Seit dem Vorjahr ist Melanie dem Laufsport verfallen: „Es gab niemanden, der mich dazu verführte, ich wollte es selbst einmal probieren. Nach dem erfolgreichen Test beim Kirschblüten-Lauf werde ich den Viertel-Marathon bestreiten, weil ich bei dieser tollen Veranstaltung unbedingt einmal dabei sein will. Ich bin gespannt, ob ich es schaffe.“ Nach kurzem Nachdenken erinnerte sie sich doch an den Grund, für den Beginn: „Ich dachte, dem Hund tut es gut und sicher auch mir. Jetzt laute ich drei Mal pro Woche.“


Ganz in Schwarz und Gelb mit dem Giebelkreuz auf der Brust suchten Sonja und Sandra Schutz vor dem Regen unter dem „Gigasport-Zelt“: „Wir werden beim Laufen noch früh nass. Abhalten kann uns das Wetter aber nicht. Wir wollen noch Werbung für den Raiffeisen-Frauenlauf machen.“ Das taten auch Edith Zuschmann und der „Klub 261“. Diese Startnummer trug Kathrine V. Switzer am 19. April 1967, als sie als erste Frau offiziell einen Marathon (Boston, USA) – dem Reglement zum Trotz – lief und auch beendete.


Einer, der ebenfalls Wind und Regen trotzte, war Gigasport-Klagenfurt-Chef Günther Paulic: „Meine Hochachtung für die vielen Damen jeder Altersstufe, die sich bei dem Wetter auf den Weg machten.“ Das weibliche Geschlecht war so motiviert, dass es gleich mit den Tempomachern auf die 8-km-Strecke gehen wollte. Erst ein Zuruf von Zuschmann bremste ihre Kolleginnen, die dann 4,5 km absolvierten.

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