Ryder CupEin Debakel für Team Europa und Wiesberger

Der Ryder Cup war noch gar nicht zu Ende, da lagen die Amerikaner bereits uneinholbar mit 15,5:6,5 voran. Eine bittere Niederlage für die Europäer.

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Jordan Spieth © AP
 

Mit einem 5:11-Rückstand gegen die USA startete das Team Europa in den finalen Tag des 43. Ryder Cups in Whistling Straits. Um das Duell in Wisconsin noch drehen zu können, hätte es ein noch größeres Wunder als jenes von Medinah 2012 gebraucht, als die Europäer noch einen 6:10-Rückstand wettmachen konnten. Doch diesmal ließen sich die Amerikaner die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Im Gegenteil ...

Angeführt vom Weltranglisten-Zweiten Dustin Johnson spielten die Gastgeber aber auch am dritten und finalen Tag sensationell auf und stellten einmal mehr unter Beweis, warum der Weltranglisten-Schnitt bei den zwölf Spielern im US-Team bei sensationellen 8,9 liegt. Zwar konnte Rory McIlroy, der anschließend beim Interview sogar bitter weinte, das erste Match des Tages gegen Olympiasieger Xander Schauffele mit 3&2 für sich entscheiden und damit auf 6:11 stellen, doch kamen anschließend durchwegs nur noch Amerikaner mit einem Sieg in der Golftasche zurück ins Klubhaus.

Scottie Scheffler zerlegte den Weltranglistenersten Jon Rahm mit 4&3, Patrick Cantlay den Iren Shane Lowry mit 4&2. Auch Longhitter Bryson DeChambeau ließ Sergio Garcia beim 3&2 keine Chance. Den entscheidenden halben Punkt, der zum zwischenzeitlichen 14,5:6,5 und damit zum vorzeitigen Sieg der Amerikaner führte, lieferte Colin Morikawa mit einem geteilten Match gegen Viktor Hovland.

Auch Bernd Wiesberger kassierte eine Niederlage - es war die dritte bei seinem dritten Auftritt in Wisconsin. So musste sich der Burgenländer Brooks Koepka mit 2&1 geschlagen geben - es war das 15,5:6,5 für die USA. Einige Spieler waren da noch auf ihrer Runde, doch stand zu diesem Zeitpunkt schon fest, dass das Team USA den höchsten Sieg feierte, seit es seit 1979 im Ryder Cup gegen Gesamt-Europa geht.

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