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Masters in AugustaDustin Johnson vor Schlusstag klar in Front, Wiesberger patzte

Der Weltranglisten-Erste Dustin Johnson hat sich am Samstag beim Golf-Masters dank einer dritten Runde mit nur 65 Schlägen aus dem Spitzenquintett abgesetzt.

Dustin Johnson
Dustin Johnson © AP
 

Der US-Amerikaner Dustin Johnson nimmt den Schlusstag im Augusta National Golf Club (Par 72) mit vier Schlägen Vorsprung in Angriff. Doch Johnson darf sich seines zweiten Major-Titels nicht zu sicher sein, auch er selbst hat negative Erfahrungen. "Ich brauche eine wirklich gute Runde", weiß der 36-Jährige.

Johnson spielte am dritten Tag des 11,5-Millionen-Dollar-Turniers wie zum Auftakt eine fehlerlose Runde mit einem Eagle (2 Schläge unter Par) und fünf Birdies und führt mit insgesamt 16 Schlägen unter Par (200) vor Im Sungjae (KOR), Abraham Ancer (MEX) und Cameron Smith (AUS). "Wenn DJ wieder so solides Golf spielt wie am Samstag, wird es fast unmöglich sein, ihn einzuholen", erklärte Ancer.

Doch es gibt auch in der jüngeren Vergangenheit Beispiele von unerwarteten Rückfällen beim Masters. Rory McIlroy scheiterte 2011 an den letzten neun Löchern und vergab den Titel mit einer 80er-Runde, Jordan Spieth musste als Führender 2016 am 12. Loch ein Vierfach-Bogey hinnehmen.

Johnson hält bei 23 PGA-Turniersiegen, doch auch er patzte als Spitzenreiter. Vor drei Jahren gab er bei einem WGC-Turnier einen Vorsprung von sechs Schlägen aus der Hand. Bei Major-Turnieren hat der Longhitter bisher viermal vor dem Schlusstag geführt, aber danach nie gewonnen.

Beim fünften Mal soll es klappen. "Ich glaube, dass ich einen guten Spielplan habe", sagte Johnson. "Den werde ich nicht ändern. Aber ich muss eine wirklich gute Runde spielen, wenn ich gewinnen will. Es gibt eine Menge guter Spieler, die tiefe Scores schaffen können." Der Profi aus South Carolina spielt mit dem Selbstvertrauen des Gewinners der Saisonwertung 2019/20 auf der PGA-Tour. "Ich war schon öfter in so einer Situation, ich weiß, wie ich damit umgehen muss. Ich fühle mich sehr wohl in der Rolle des Führenden."

Titelverteidiger Tiger Woods hält nach einer Par-Runde bei 211 Schlägen und ist als 20. besser platziert als bei seinen wenigen bisherigen Saisonstarts.

Bernd Wiesberger kommt in der Pandemie-Saison hingegen nicht richtig in die Gänge. Nach 43. Plätzen in den zwei bisherigen Major-Turnieren 2020 verpatzte der dreifache Saisonsieger von 2019 seine dritte Runde im Masters. Nach sechs Bogeys und einem Doppelbogey bei nur zwei Schlaggewinnen am Samstag (78 Schläge) lag der 35-jährige Burgenländer mit insgesamt 221 Schlägen (5 über Par) in der Rangliste als 59. am Ende jener Spieler, die den Cut geschafft hatten.

Kommentare (1)
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Carlo62
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0
Lesenswert?

Tiger Woods...

...hat mit einer 10(!) auf der 12 (Par 3) den Vogel abgeschossen.