Handball-WMNächster Coronafall: Österreichs Topscorerin Katarina Pandza fällt aus

Das österreichische Handball-Nationalteam der Frauen hat bei der WM den nächsten Coronafall zu verzeichnen.

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Nach dem Auftaktsieg gegen China war Katarina Pandza noch bester Laune. © Eva Manhart/DIENER
 

Betroffen ist diesmal Katarina Pandza. Die bisherige Topscorerin der ÖHB-Auswahl fällt damit zumindest für das abschließende Gruppenspiel am Montagabend gegen Gastgeber Spanien aus.

"Wir sind sprachlos", meinte Kapitänin Patricia Kovacs nach dem bereits siebenten Covid-Befund in der ÖHB-Delegation innerhalb weniger Tage. Trotz der anhaltenden Personalmisere wolle man aber auch gegen Spanien antreten. "Es bringt uns mental weiter, auch wenn es unglaublich hart ist. What doesn ́t kill you, makes you stronger", so Kovacs.

Offenbar ist es nicht gelungen, die Ansteckungskette innerhalb des Teams zu unterbrechen. ÖHB-Präsident Markus Plazer bekräftigte, dass die Gesundheit der Spielerinnen an oberster Stelle stehe. "Nicht nur unserer Mannschaft, auch jene der anderen Teams", sagte Plazer, verwies gleichzeitig aber auf verschiedenste Interessenslagen. "Es kommt das sportliche Interesse, das Interesse des Veranstalters und auch das Interesse Österreichs hinzu. Zu allen Themen waren und sind wir mit der IHF und unserem Teamarzt im Austausch", erklärte der Verbandschef und ergänzte, dass das Antreten gegen Spanien von seinen Spielerinnen einstimmig befürwortet worden sei.

Aufgrund der schon vor dem Pandza-Befund erfolgten Nachnominierung von Sarah Draguljic stehen für das bezüglich des Hauptrundeneinzugs bedeutungslose Match gegen den Vizeweltmeister erneut zwölf Spielerinnen zur Verfügung. Vor dem gewonnenen Auftaktspiel gegen China waren die vier Leistungsträgerinnen Petra Blazek, Sonja Frey, Stefanie Kaiser und Nina Neidhart sowie Teamchef Herbert Müller wegen positiver Corona-Befunde ausgefallen. Für das letztlich verlorene Duell mit Argentinien fiel dann auch noch Josefine Huber aus.

In der am Donnerstag beginnenden Hauptrunde könnten es aber - keine weiteren Neuinfektionen vorausgesetzt - wieder mehr als ein Dutzend sein. Denn man habe vom Veranstalter und dem Weltverband das Zugeständnis, dass ein Freitesten aus der Quarantäne in den kommenden Tagen möglich sei, so der ÖHB.

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