Nach Sexismus-VorwürfenBeach-Handballerinnen müssen keine Bikinihosen mehr tragen

Nachdem Mitte des Jahres Sexismus-Vorwürfe aufgekommen waren, weil norwegische Beach-Handballerinnen irregulärerweise Hosen statt Bikini-Unterteilen getragen hatten, hat der internationale Handball-Verband die Regel nun angepasst.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
European Beach Handball Championship 2017 The match finals women Poland Norway 25 06 2017 Croa
Norwegens Beach-Handballerinnen dürfen jubeln - sie müssen nicht mehr verpflichtend Bikinihosen beim Ausüben ihres Sports tragen. © (c) imago/Pixsell (Igor Kralj/PIXSELL)
 

Der internationale Handball-Verband (IHF) hat eine scharf kritisierte Uniform-Regel für Frauen geändert und erlaubt beim Beach-Handball nun kurze Hosen anstelle von Bikini-Unterteilen. Sexismus-Vorwürfe waren aufgekommen, als die Norwegerinnen im Juli sogar eine 1.500-Euro-Strafe ausgefasst hatten, weil sie Shorts statt Bikinihosen trugen, weil sie nicht "angemessen angezogen" waren.

Das hatte sogar US-Sängerin Pink auf den Plan gerufen, die anbot die Strafe zu bezahlen und stolz auf die Norwegerinnen war, weil sie "sich gegen die sehr sexistischen Regeln" widersetzt haben. Auch Minister aus Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden und Island hatten die IHF aufgefordert, ihre Regeln im Hinblick auf Gleichbehandlung der Geschlechter zu überdenken.

Frauen müssen jetzt "kurze, enge Hosen mit körpernaher Passweise" tragen, Männer dürfen nicht "zu weite" Shorts tragen, diese müssen aber zehn Zentimeter ober dem Knie enden. Auch hier könnte man noch Unterschiede herauslesen.

Kommentare (1)
frogschi
0
3
Lesenswert?

Endlich nackt?

Sexistisches Scherzerl.