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Nach Tod von George FloydJordan: "Ich bin einfach nur wütend"

Wie viele andere US-Sportler brachte auch Basketball-Legende Michael Jordan nach dem Tod des Afroamerikaners George Foyd seinen Ärger hinsichtlich Rassismus in den USA zum Ausdruck. Und Lewis Hamilton kritisiert die Formel 1 wegen derer Untätigkeit.

Michael Jordan © AP
 

Basketball-Legende Michael Jordan hat wie bereits viele andere US-Sportler nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd seinen Ärger zum Ausdruck gebracht. "Ich bin tief betrübt, von echten Schmerzen erfüllt und einfach nur wütend", sagte der sechsmalige NBA-Champion in einem Statement. Den Zorn der Menschen könne er verstehen. Schwarze und andere Minderheiten hätten "genug gehabt" vom Rassismus in den USA, urteilte Jordan.

Er sei mit seinem Herzen bei der Familie von Floyd und bei anderen, die durch rassistische Taten Angehörige verloren hätten. "Jeder von uns muss ein Teil der Lösung sein, und wir müssen zusammenarbeiten, um Gerechtigkeit für alle herzustellen", sagte der Eigentümer des NBA-Clubs Charlotte Hornets.

Jordans Kommentare kamen am Sonntag, dem sechsten Tag, an dem mitunter gewalttätige Proteste über Dutzende US-Städte schwappten. Auslöser für die aufgeheizte Stimmung im Land war der durch einen Polizeieinsatz herbeigeführte Tod von Floyd am vergangenen Montag in Minneapolis. Einer von vier beteiligten Beamten saß dem 46-Jährigen minutenlang mit dem Knie im Nacken. Die Bitten des Afroamerikaners, ihn atmen zu lassen, ignorierte er.

Hamilton kritisiert Formel 1

Der sechsfache Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton hat in der Diskussion um Rassismus und Polizeigewalt in den USA deutlich Position bezogen und auch die Motorsport-Königsklasse kritisiert. Der 35-jährige Brite ist der erste dunkelhäutige Pilot in der Formel 1 und auf dem besten Weg, der erfolgreichste Fahrer der Geschichte zu werden.

"Ich sehe diejenigen von euch, die still bleiben, einige von euch sind die größten Stars und bleiben noch still mitten in dieser Ungerechtigkeit. Nicht ein Zeichen von irgendjemandem in meiner Industrie, die natürlich ein von Weißen dominierter Sport ist", schrieb Hamilton in einer Instagram-Story.

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#BlackLivesMatter

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Er stehe nicht auf der Seite derer, die plündern und Gebäude anzünden würden, aber auf der Seite derer, die friedlich protestieren würden. "Es kann keinen Frieden geben, bis die sogenannten Führer es ändern", schrieb Hamilton. Es sei nicht nur Amerika, es sei Großbritannien, es sei Spanien, es sei Italien und überall. Es müsse sich ändern, wie Minderheiten behandelt würden. "Wir werden nicht mit Rassismus und Hass in unseren Herzen geboren, es wird gelehrt, von denen, zu denen wir aufschauen", schrieb Hamilton.

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