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NFL-TeamWashington trennt sich nach Rassismus-Protesten vom Namen Redskins

Das NFL-Team aus Washington verabschiedet sich nach jahrelanger Kritik von amerikanischen Ureinwohnern und jüngst auch entsprechenden Forderungen seiner Sponsoren von seinem Namen "Redskins" (Rothäute).

Das Wappen der Washington Redskins © AP
 

Wie die Organisation am Montag bekanntgab, würden Eigentümer Dan Snyder und Chefcoach Ron Rivera bis zum Start der neuen Saison im Herbst an einem neuen Namen und einem Design arbeiten. Den Ausschlag für diesen Schritt gab die immer lauter werdende Kritik, der Teamname sei rassistisch.

Seit Jahrzehnten schon gibt es die Vorwürfe, der Name Redskins (deutsch "Rothäute") wäre gegenüber amerikanischen Ureinwohnern zutiefst verletzend. Nachdem zahlreiche Sponsoren, unter anderem der Logistikkonzern FedEx, der die Namensrechte am Stadion besitzt, Snyder mit dem Rückzug gedroht hatten, startete der Club eine interne Analyse. Am Ende dieses Prozesses werde der Name Redskins und das Redskins-Logo zu den Akten gelegt, hieß es nun in einem knappen Statement.

Die Mannschaft wurde 1932 unter dem Namen Boston Braves gegründet. 1933 folgte die Umbenennung in Redskins, 1937 der Umzug in die US-Hauptstadt. Das Team holte die Super Bowls 1982, 1987 und 1991.

Trainer Ron Riveira hatte sich für eine Namensänderung vor dem Beginn der kommenden Saison ausgesprochen. US-Präsident Donald Trump hatte einen möglichen Abschied von der Bezeichnung Redskins kritisiert. Auch, dass das Baseball-Team der Cleveland Indians über eine neue Bezeichnung nachdenkt, gefällt Trump nicht.

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