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WM auf den BermudasTweet von Kurz öffnete Türen

Auf den Bermudas bestritt das österreichische Masters-Ballhockey-Nationalteam die WM. Dabei erlebten die 16 Kärntner in der Mannschaft einiges.

Bundeskanzler-Kurz im AUA-Flieger mit den Kärntner Ballhockeyspielern und einer Stewardess. © KK/Jud
 

Rein sportlich gesehen, war die Reise auf die Bermudas für das Masters-Ballhockey-Nationalteam nicht so erbaulich, aber das Rundherum hatte dafür mehr als entschädigt. Nicht, dass das Team einfach nur einen feinen Urlaub genießen wollte, denn unter der Leitung von Headcoach Gernot Jud wurde fünf Monate intensivst trainiert. Da die Spieler bis auf eine Ausnahme alle aus Kärnten kommen, war dies möglich. „Es war sportlich für uns nicht einfach, da sich das Masters-Niveau bei den kanadischen und amerikanischen Teams enorm steigerte, und wir mit dem subtropischen Klima zu kämpfen hatten“, erklärt Jud. Am Ende blieb Rang zwölf, das einzige Erfolgserlebnis war ein Unentschieden gegen Portugal.

Das Ballhockey-Team mit Honorarkonsulin Katarina Hoskins Foto © KK/Jud

Wesentlich mehr erlebten die 17 Spieler abseits der wunderbar gelegenen Spielfläche. Schon beim Flug von Wien nach New York gab es ein unerhofftes Treffen mit Bundeskanzler Sebastian Kurz. „Er ist zwischen uns in der Economy-Klasse gesessen, da haben wir ihn gefragt, ob er mit uns ein Foto machen würde, was der Kanzler auch sofort mit uns durchführte“, erzählt Jud. Das Foto twitterte Kurz, dadurch wurde die österreichische Honorakonsulin Katarina Hoskins auf den Bermudas auf die Kärntner aufmerksam, lud sie prompt zu einem Essen auf Hamilton ein. „Das Restaurant Devils Isle gehört dem Klagenfurter Holger Eiselt, da wurden wir kulinarisch verwöhnt. Außerdem belieferte Eiselt uns während der WM mit Stiegl Bier“, schmunzelt Jud.

Zurück zum sportlichen Teil: Der Weltmeistertitel ging wenig überraschend an die kanadische Auswahl.

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