Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Nach viermonatiger PauseErleichterung über Kampfsport-Erlaubnis: "Endlich"

Die mit 1. Juli auch für Kontaktsportarten aufgehobenen Corona-Beschränkungen sorgen beim Österreichischen Judo-Verband (ÖJV) für Freude.

Es darf wieder trainiert werden
Es darf wieder trainiert werden © APA/AFP/KIRILL KUDRYAVTSEV
 

 "Endlich. Wir sind erleichtert, begrüßen die Entscheidung der Regierung, die Corona-Abstandsregeln im Sport zu beenden. Das heißt: Judo-Training wird ab 1. Juli wieder möglich sein. Vier Monate Pause waren hart genug", so ÖJV-Präsident Martin Poiger.

Bis dato war man von schrittweisen Lockerungen für Kampf- und Kontaktsportarten ausgegangen. Nun könne bereits kommende Woche im ohnehin geplanten Trainingslager in die Vollen gegangen werden. "Für uns kommt diese Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt: Am 1. Juli trifft sich unser Nationalteam zum Trainingslager in Mittersill. Da wird ein normales Training möglich sein", betonte Sportdirektor Markus Moser.

Das gelte auch für den Breitensport. "Es gibt grünes Licht für Vereins- und Kadertraining sowie geplante Sommercamps. Unsere Vereine können zum Normalbetrieb zurückkehren - unter der Voraussetzung, dass die öffentlichen Sportstätten geöffnet bleiben", so Moser. Für den Trainingsbetrieb soll noch diese Woche ein Maßnahmen- und Auflagenkatalog aufgelegt werden. "Wir sind uns unserer Verantwortung als Kontaktsportart mit größerem Ansteckungsrisiko bewusst. Deshalb wird es strenge hygienische Auflagen geben, auch Teilnahmelisten für sämtliche Trainings, selbst im Freien. Und wir empfehlen Fiebermessungen für alle TeilnehmerInnen."

Auslandsreisen für Kaderathleten sollen im August wieder möglich sein. Erste internationale Wettkämpfe soll es dann ab September geben, davor ist ein Vergleichsländerkampf mit Deutschland geplant.

 

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren