Start fraglichMayer zittert nach Sturz in der Kombi um die Abfahrt

Matthias Mayer muss um die Olympia-Abfahrt zittern: Der Kärntner erlitt bei seinem Sturz in der Kombination einen schweren Bluterguss - er kann erst am Tag der Abfahrt über eine Teilnahme entscheiden.

Matthias Mayer stürzte im Kombi-Slalom und bangt nun um sein Antreten in der Olympia-Abfahrt
Matthias Mayer stürzte im Kombi-Slalom und bangt nun um sein Antreten in der Olympia-Abfahrt © AP
 

Im Ziel des Kombinationsslaloms wurde sein Sturz auf den Monitoren mindestens genau so oft gezeigt wie die Goldmedaillenfahrt von Marcel Hirscher: Matthias Mayer war nach einem Einfädler ausgehoben worden, auf die pickelharte Piste gekracht und hatte danach auch noch einen Streckenposten "umgeräumt", dessen Bohrer, der im Schnee steckte, brach sogar ob der Wucht des Aufpralls. Jetzt zittert der Kärntner um den Start in der Olympia-Abfahrt am Donnerstag

Ein Sturz, der nicht ohne Folgen blieb: "Ich bin nach dem Einfädler auf dem Gesäß gelandet, die Folge ist ein starker Bluterguss samt Aufschürfungen", erzählte er am Tag danach und ergänzte: "Gestern abend war es extrem - heute geht es schon besser, ich würde sagen, es geht mir den Umständen entsprechend gut." Gleich beide Physiotherapeuten behandeln den 27-Jährigen quasi rund um die Uhr. "Sie geben Vollgas, der Einsatz ist da. Man ist in guten Händen", sagte Mayer.

Zittern um die Abfahrt

Aber trotz aller Behandlungen: Grünes Licht für einen Start in der Olympia-Abfahrt am Donnerstag kann Mayer noch nicht geben. "Nein, grünes Licht würde ich nicht sagen. Es wird für mich noch ein langer Tag, das ist schon ein g'scheiter Bluterguss. Ich kann meinen Fuß nach wie vor nicht in jede Richtung bewegen, die ich will. Ob sich die Olympia-Abfahrt ausgeht, kann ich erst in der Früh entscheiden." 

Da werden Erinnerungen an einen anderen May(i)er wach. Hermann Maier war in Nagano auch am 13. Februar gestürzt, gewann drei Tage danach Gold. Auch hier in Pyeongchang würde drei Tage nach dem 13. Februar der Super-G auf Mayer warten... Allerdings einen Tag davor auch noch die Abfahrt. Und die hat sich verändert, wie Mayers Teamkollegen bei einer Besichtigungsfahrt im Überanzug feststellten. Mayer: "Es ist fast zehn Grad wärmer geworden, auch die Schneetemperatur ist anders."

Startnummern stehen fest

Unabhängig von Mayers Entscheidung, ob er bei der Olympia-Abfahrt antritt oder nicht, steht bereits seine Startnummer fest: Er würde als erster Österreicher mit der Nummer 11 in das Rennen gehen. Hannes Reichelt hat die 15, Max Franz startet als 16. und Vincent Kriechmayr bekam die Nummer 17.

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Glückszahl 11

Wenn das kein gutes Omen ist - bei seinem Olympiasieg in Sotschi hatte Mayer ebenfalls die Startnummer 11!

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