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SkateboardÖsterreichs Hoffnung Julia Brückler wohl fix für Olympia qualifziert

Die offizielle Bestätigung fehlt zwar noch, trotzdem darf sich Julia Brückler schon auf Olympia freuen. Sie ist wohl nicht mehr von den Quotenplätzen zu verdrängen.

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Photo Fabrizio Corradetti - LaPresse 04/06/2021 Roma (Italy) Nicola Pietrangeli Stadium Skate Semifinal Women Street Wo
Julia Brückler bei den Weltmeisterschaften in Rom © (c) imago images/LaPresse (Fabrizio Corradetti/LaPresse via www.imago-images.de)
 

Die österreichische Skateboarderin Julia Brückler darf aller Voraussicht nach bei den Olympischen Spielen in Tokio starten. Die 31-Jährige ist wohl nicht mehr von den Quotenplätzen zu verdrängen, auch wenn die offizielle Bestätigung noch aussteht. Laut OÖC-Sportdirektor Christoph Sieber ist die Wahrscheinlichkeit für eine Nominierung sehr hoch. Er habe Brückler schon "vorsichtig gratuliert", sagte am Dienstag zur APA - Austria Presse Agentur.

Bei der Weltmeisterschaft in Rom zog Brückler vergangene Woche ins Halbfinale ein und landete am Ende auf Platz 28. Das dürfte für eines der 20 begehrten Olympia-Tickets gereicht haben, sie wird in Japan am 26. Juli in der Street-Kategorie antreten. Die endgültige Entscheidung kann aber bis Ende Juni auf sich warten lassen. Brückler stammt aus Gerasdorf bei Wien und lebt derzeit in Texas.

"Ich bin super happy, dass ich als Pionierin bei Olympia dabei sein kann. Das wird eine tolle Erfahrung", meinte die Skateboarderin am Dienstag zur APA - Austria Presse Agentur. Aktuell befindet sie sich auf Heimaturlaub in Österreich, ein bis zwei Wochen will sie bleiben. In dieser Zeit stehen Vorbereitungen, medizinische Untersuchungen und ein Treffen beim ÖOC am Programm. Danach will Brückler zurück in die USA und von dort weiter nach Japan, ihr Trainer und Freund wird sie begleiten.

IOC-Flüchtlingsteam in Tokio mit Al Obaidi aus Tirol

Das zweite Flüchtlingsteam in der Geschichte Olympischer Spiele umfasst in diesem Sommer 29 Athleten. Einer davon ist der aus dem Irak stammende Ringer Aker Al Obaidi, der in Tirol lebt und beim RSC Inzing trainiert. Er wurde unter 56 Kandidaten aus dem Förderprogramm des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) für Tokio ausgewählt. Al Obaidi wird in Japan von Trainer Ernst Benedikt betreut.

Aufgrund der politischen Situation in vielen Krisenländern hatte das IOC entschieden, 2016 erstmals ein Flüchtlingsteam zu nominieren. In Rio de Janeiro waren zehn Flüchtlinge aus vier Ländern - in drei Sportarten gestartet. Das Refugee Team trat unter der olympischen Flagge an.

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