Wegen des WindesStartzeit des Damen-Slaloms verschoben

Im Olympischen Slalom der Damen ist Mikaela Shiffrin die große Gejagte. Wegen des Windes wurde die Startzeit auf 3.45 Uhr verschoben.

Der Wind bringt das Programm durcheinander
Der Wind bringt das Programm durcheinander © APA/AFP/FABRICE COFFRINI
 

Nach der Absage des Riesentorlaufs beginnt das Alpinski-Programm bei den Damen erst am Mittwoch und mit dem Slalom. Und auch dieser Bewerb wird vom Wind durchgewirbelt: Die Startzeit musste verschoben werden, der erste Durchgang soll - nach derzeitigem Stand - um 3.45 Uhr beginnen.

Es ist ein Rennen, dass trotz der Schwächephase vor den Spielen mit Mikaela Shiffrin eine klare Favoritin hat. Österreichs heißestes Eisen ist Bernadette Schild, die Salzburgerin baut auf den "Flachau-Effekt".

Denn der Rennhang in Yongpyong erinnert Schild durchaus an jenen des Heimrennens, bei dem sie im Jänner Halbzeit-Führende gewesen und am Ende Zweite hinter Shiffrin geworden war. "Ich habe echt gedacht, es ist steiler hier. Und es sind auch die Wellen wie in Flachau drin, über die man beschleunigen muss", stellte Schild erfreut fest. Chefcoach Jürgen Kriechbaum bestätigte das. "Nur der Start ist steiler."

Schild ist sich deshalb nicht ganz sicher, ob Shiffrin am Mittwoch "unschlagbar" ist. "Es ist ja nicht steil", gab sie zu bedenken. "Man darf deshalb auch Petra Vlhova nicht unterschätzen. Auch Frida Hansdotter war sehr konstant", machte die Schwester von Slalom-Königin Marlies Raich den Favoritenkreis doch deutlich größer.

Brunner und die "Kathis"

Mit Katharina Gallhuber und Katharina Liensberger haben es auch zwei der vier "Kathis" im ÖSV-Team nach Pyeongchang geschafft. Die zwei 20-Jährigen sind im Athleten-Dorf nun nicht nur Zimmerkolleginnen, sie haben zur Olympia-Premiere auch ihre Mamas mitgebracht.

Vierte im Bunde ist mit Stephanie Brunner eine Riesentorlauf-Spezialistin. "Macht nichts", begrüßte die Tirolerin die Verschiebung ihres Hoffnungsrennens sogar. "Jetzt kann ich mich dafür im Slalom einfahren."

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