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Ranghohes IOC-MitgliedKoreanische Eishockey-Damen als Friedensprojekt

Nord- und Südkorea treten bei Olympia mit einem gemeinsamen Damen-Eishockeyteam an. Ein IOC-Mitglied sprach sich jetzt dafür aus, das Team für den Friedensnobelpreis zu nominieren.

Die koreanischen Eishockey-Damen beim Training. © APA
 

Bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang treten Nord- und Südkorea erstmals mit einer gemeinsamen Frauenmannschaft im Eishockey an. Angela Ruggiero, viermalige Weltmeisterin und Olympiasiegerin mit der US-Frauennationalmannschaft im Eishockey, hat sich nun dafür ausgesprochen, das länderübergreifende Team für den Friedensnobelpreis zu nominieren. "Ich würde es gerne sehen, wenn die Mannschaft den Friedensnobelpreis bekommt", sagte das jetzige Mitglied im IOC-Direktorium am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters.

Zwar ging das erste Spiel gegen das Team aus der Schweiz mit 0:8 verloren, Sympathien sammelten die koreanischen Damen aber trotzdem. Die beiden Staaten wollen im Rahmen der Olympischen Spiele wieder Schritte aufeinander zugehen. Dazu gehört, dass die Eishockeyspielerinnen eine Mannschaft bilden, die Sportler beider Länder gemeinsam enmarschierten und ranghohe Vertreter Nordkoreas in den Süden kamen.

 

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