Bei MotoGP in Spielberg"Jet-Man" stürzte ab: Shows abgesagt

Als "Rocket Man" sollte der Australier David Mayman mit seinem Raketenrucksack über den Red-Bull-Ring fliegen. Aus bisher ungeklärter Ursache stürzte er aus zwei Metern Höhe ab.

Der "Jet-Man" kann bis zu 300 km/h schnell fliegen © Richard Purgstaller
 

Am Samstag um 15.55 Uhr wäre sein großer Auftritt gewesen: Mit seinem selbst gebauten Raketenrucksack hätte der als "Jet-Man" bekannt gewordene Australier David Mayman über den Red-Bull-Ring fliegen sollen. Aus bisher ungeklärter Ursache stürzte er bei einem Aufwärm-Flug aus rund zwei Metern Höhe ab und verletzte sich.

Mayman wurde im Medical-Center am Red-Bull-Ring erstversorgt und zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus gebracht. Dort stellten die Ärzte "keine gröberen Verletzungen" fest, wie es in einer Stellungnahme des Projekts Spielberg am späten Nachmittag hieß. Seinen geplanten Flug am Sonntag vor dem MotoGP-Rennen und alle weiteren Shows am Veranstaltungswochenende muss Mayman allerdings absagen. Er bleibt zur Beobachtung über Nacht im Spital. Laut Projektgesellschaft war die Unfallursache ein technischer Defekt des Raketenrucksacks.

Am Freitag erzählte Mayman noch im Kleine Zeitung-Interview, wie der Raketenrucksack funktioniert und wie gefährlich ein Flug ist.

Wie es aussieht, wenn er am Red Bull Ring fliegt, zeigte er auf Twitter selbst mit einem Video:

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