Der siebenmalige Formel-1-Champion Lewis Hamilton hat einen Teil seiner Nachbarn in London mit der Fällung eines Baums verärgert. Wie die BBC am Donnerstag berichtete, erhielt der 37-Jährige trotz Widerspruchs von anderen Anwohnern die Erlaubnis, einen Baum vor seinem Anwesen im Westen der britischen Hauptstadt zu entfernen. Nachbarn hatten demzufolge eingewendet, Hamilton zerstöre Natur.

Hamilton habe den Norfolk-Hibiskus "besonders gemocht", zitierte die BBC einen Sprecher des Formel-1-Stars. Baumchirurgen hätten ihm aber geraten, ihn zu fällen, weil er bereits am Absterben gewesen sei. Stattdessen sei nun ein ähnlicher Zierbaum gepflanzt worden.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Formel-1-Fahrer mit Nachbarn anlegt. Für Ärger sorgte auch, als er 2020 ein altes Gartenhaus auf seinem weitläufigen Grundstück abreißen ließ. Damals hatte ein Nachbar behauptet, Hamilton habe keinen Fuß in sein Londoner Anwesen gesetzt, seit er es 2017 gekauft hat.

Die meiste Zeit abseits der Formel-1-Rennen verbringt Hamilton seit vielen Jahren an seinem Wohnsitz in Monaco, wo er deutlich weniger Steuern zahlen muss als in Großbritannien.