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DTMAston Martin ersetzt Mercedes

Am Wochenende fällt die Titelentscheidung in der DTM. Aber noch vor dem Rennen gab es den Paukenschlag: Aston Martin steigt ein. Und Lucas Auer soll bereits Fixstarter sein. Kein Rennen in Spielberg 2019.

MOTORSPORTS - DTM Spielberg
Lucas Auer und Gerhard Berger © (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Wolfgang Grebien)
 

Noch beim DTM-Wochenende in der Spielberg war es ein Gerücht. Dann ging alles ganz schnell. Und seit Freitag ist bekannt, das die britische Edelschmiede Aston Martin schon 2019 in die DTM einsteigen wird. "Das eine Luxusauto-Hersteller in unsere Serie kommt, ist ein Meilenstein für die DTM", sagt Gerhard Berger, Chef der ITR und somit der DTM. "Und ein Schritt in die weitere Internationalisierung der Rennserie. Wir können uns auf eine gute Zukunft freuen", so der Österreicher.

Das DTM-Autos soll auf der Basis des Vantage entstehen, mit Unterstützung der Unternehmens HWA des langjährigen DTM-Chefs Hans Werner Aufrecht. HWA war bisher Mercedes-Einsatzteam und sammelte die meisten Titel in der Rennserie. Mercedes zieht sich ja aus der DTM zurück und wird sich nur noch in der Formel 1 und vermehrt in der Formel E engagieren. Eingesetzt werden die Aston Martin von R-Motorsport, Teil der AF Racing AG mit Sitz in Niederwil bei St. Gallen. R-Motorsport hat ein Joint Venture mit HWA geschlossen.

 

Man geht davon aus, dass Aston Martin mit vier Autos plant, wann genau der Einstieg 2019 erfolgt, ist offen. gleich vom ersten Rennen an ist fraglich. Auch über die Fahrer wird bisher nur gemunkelt. Aber schließlich sind durch den Abgang von Mercedes einige Piloten "arbeitslos", darunter auch Lucas Auer, der Neffe von Gerhard Berger und ohnehin heuer schon HWA-Fahrer. Er soll bereits einen Vertrag mit dem neuen DTM-Mitglied aus England unterzeichnet haben.

Das Engagement von Aston Martin fügt sich in die Weiterentwicklung der DTM als führende europäische Rennserie ein. Zuletzt hatte die ITR die mehrjährige Zusammenarbeit mit der GTA, der Dachorganisation der japanischen SUPER GT-Serie, weiter intensiviert. Beide Serienbetreiber haben sich auf ein gemeinsames Technisches Reglement verständigt. Für 2019 planen DTM und SUPER GT zwei gemeinsame Rennveranstaltungen, eine in Japan, die andere in Europa. „Ich bin mir sicher, dass die auf Internationalisierung ausgerichtete Kooperation von ITR und GTA sowie die Entscheidung von Aston Martin Signalwirkung für weitere Hersteller haben werden“, sagt Berger.

Kein Rennen in Spielberg

Veröffentlicht ist auch schon der erste Kalender der DTM 2019. Für Spielberg ist kein Termin vorgesehen, dafür sind sind Zolder und Assen neu.

Auch das Rahmenprogramm wurde geändert. Die neue W-Serie für Frauen dockt bei der DTM an. Die Formel 3 wird ebenso dabei sein. Außerdem kehren Porsche Cup-Rennfahrzeuge nach einem Jahr Abwesenheit ins Rahmenprogramm der DTM zurück.

Zum DTM-Finale 2019:

Kommentare (1)

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westadam
1
0
Lesenswert?

...

Sehr gut.

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