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Rallye DakarPrice nach Unfall im Spital, Honda wieder vor Gesamtsieg

Toby Price, die schärfste Waffe von KTM im Kampf um den Gesamtsieg bei der Rallye Dakar, ist schwer gestürzt und schied aus. Es sieht nun wieder ganz nach einem Erfolg für Honda aus.

Für Toby Price ist die Dakar zu Ende © KK/Dakar
 

Schon im Vorjahr beendete Honda mit dem Sieg durch Ricky Brabec eine 18-jährige Erfolgsserie von KTM bei der Rallye Dakar. Und auch heuer sieht es nach der neunten Etappe am Dienstag ganz so aus, als könnten die Japaner erneut zuschlagen.

Denn Toby Price, der stärkste Fahrer im KTM-Lager, der sich mit den Honda-Piloten Cornejo Benavides und Barreda ein Sekundenduell geliefert hat, kam auf der Fahrt der 450-km-Schleife von Neom nach Neom nach 155 Kilometer schwer zu Sturz und zog sich eine Schulter- und Armverletzung zu. Seine Konkurrenten Sam Sunderland und Ricky Brabec leisteten sofort Erste Hilfe. Ihr Zeitverlust wurde ihnen später gutgeschrieben. Die 43. Rallye Dakar war für den Australier beendet. Price wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Tabuk geflogen, wo Röntgenbilder weitere Details zu den Verletzungen liefen sollen.

Damit liegen nun zwei Honda-Piloten in der Gesamtwertung voran. JI. Cornejo führt 11:24 Minuten vor seinem Teamkollegen Kevin Benavides. Dritter ist die letzte KTM-Speerspitze Sam Sunderland. Dem Briten fehlten 14 Minuten auf Cornejo. Matthias Walkner hatte ja schon vor ein paar Tagen nach einem technischen Defekt über zwei Stunden verloren und folgt an 15. Stelle.

Bei den Autos gibt weiterhin Stephane Peterhansel den Ton an. Der Franzose hält die Konkurrenz weiter auf Distanz. 17 Minuten beträgt der Vorsprung des Franzosen auf Nasser Al-Attiyah.

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