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Vier Tage nach OPMotoGP-Champion Marquez: "Es geht einfach nicht"

Er hat es probiert. Aber gleich nach der ersten Runde im ersten Qualifying stieg Marc Marquez wieder von seiner Honda. Die Pole-Position ging an Auftaktsieger Fabio Quartararo.

Marc Marquez © KK/Honda
 

Marc Marquez war das Gesprächsthema in dieser Woche. Niemand hätte dem spanischen MotoGP-Weltmeister zugetraut, vier Tage nach seiner Operation (Oberarmbruch) seine Honda richtig schnell bewegen zu können. Nach ein paar Runden in den freien Trainings 3 und 4 startete Marquez in ersten Qualifying-Teil den letzten Versuch, das Unmögliche möglich zu machen. Am Ende musste er aber doch einsehen: Es geht nicht.

Nach nur einer Runde kehrte Marquez in Q1 wieder zur Box zurück und stieg von der Honda ab, endgültig für dieses Wochenende. Vor allem beim Beschleunigen waren die Schmerzen zu groß.

Für Honda war der Samstag ein schwieriger Tag. Denn nach der Absage von Marc Marquez, kam auch Bruder Alex Marquez zu Sturz.

Yamaha top

Im zweiten Qualifying ging es dann um die Pole-Position. Um die sich vor allem die beiden Yamaha-Piloten Maverick Vinales und Fabio Quartararo duellierten. Der französische Sieger vom ersten Rennen am letzten Sonntag drehte seine schnellste Runde in 1:37,007. Schneller war zwar  Werkspilot Vinales, seine schnellste Runde wurde aber gestrichen, er hatte die Tracklimits in Kurve 7 überfahren.

Wir wollen einfach kein zusätzliches Risiko eingehen. Deshalb wird Marc im Rennen nicht fahren.

Alberto Puig, Honda-Teamchef

Immer besser in Schwung kommen auch die KTM. Das Motorrad wird auch dank der Testarbeit von Dani Pedrosa immer fahrbarer, die Piloten fühlen sich immer wohler. Schnellster der Mattighofener waren aber nicht die Werkspiloten Pol Espargaro (Sturz) oder Brad Binder, sondern Tech3-Fahrer Miguel Oliveira auf Rang fünf (+0,337).

 

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