Halo - CockpitschutzVerstappen hält nichts vom Schutzschild

Am Donnerstag lüftet der erste Formel-1-Rennstall das Geheimnis um sein neues Auto für die kommende Saison. Und so wie alle anderen auch wird der neue Williams durch den Cockpitschutz Halo optisch geprägt sein.

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Über den Halo Cockpitschutz scheiden sich die Geister. © APA/AFP/ANDREJ ISAKOVIC
 

Als erstes Team wird Williams am Donnerstag sein neues Auto präsentierten. Der Bolide wird dabei schon mit dem neuen Cockpitschutz Halo augestattet sein. Für Ingenieure und Techniker kam dadurch ein großes Stück an Arbeit hinzu. "Wir mussten das Design des Chassis so sehr verstärken, dass es ungefähr das Gewicht eines Doppeldeckerbusses aushält, der auf dem Halo liegt", sagte Mercedes-Technikchef James Alison.

In den vergangenen zwei Jahren gab es bereits mehrere Testfahrten, der Internationale Automobilverband (FIA) beschloss darauf die Einführung des Cockpitschutzes mit Beginn der kommenden Saison. "Wenn Teile von Autos herumfliegen, wird es dich nicht schützen", zeigte sich Red-Bull-Pilot Max Verstappen wenig begeistert. "Ich verstehe nicht, warum wir es brauchen."

Sebastian Vettel sieht die neue Sicherheitsvorkehrung ganz pragmatisch. "Es wäre dumm und ignorant, so etwas nicht zu nutzen", hatte er einmal kommentiert. Von der Alternative zum Halo, einer Art Schutzscheibe, wich die FIA nach Testfahrten vergangenen Sommer schnell ab und beschloss dafür die Einführung des Halo. "Die Fans werden sich daran gewöhnen", meinte FIA-Renndirektor Charlie Whitning damals.

Kommentare (1)

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wollanig
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1
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na hoffentlich

kommt man da auch rechtzeitig raus, wenns mal nötig ist.

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