AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

1:1 gegen Ried"Das war wieder eine klare Fehlentscheidung"

Hödl brachte die Austria in Führung, Wießmeier verwandelte in der 92. Minute einen umstrittenen Elfmeter.

Marco Hödl jubelte nach dem 1:0
Marco Hödl jubelte nach dem 1:0 © GEPA pictures
 

Wird vielleicht genau SK Austria Klagenfurt zum Stolperstein für den Aufstiegskandidaten Nummer eins, Ried? Die Oberösterreicher mussten im Kampf um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga einen vermutlich entscheidenden Rückschlag einstecken. Die Violetten knöpften den Innviertlern nach einer starken Performance in der drittletzten Runde der 2. Liga einen Punkt ab. Kapitän Sandro Zakany machte gleich zu Beginn der Partie seinen Ruf alle Ehre und zeigte mit seinen Offensivaktionen, dass die Kärntner auf Sieg spielen. Ivan Saravanja in der 20. Minute mit einer spektakulären Abwehr vor dem Gehäuse von Michael Zetterer, der seinen Emotionen freien Lauf ließ.

Es war ein offener Schlagabtausch. Nach einer halben Stunde nahm Carlos Badal noch die Querlatte mit. In der 68. war es soweit, als Austrias Marco Hödl die Gäste in Führung brachte. Nach einem sehenswerten Konter von Benedikt Pichler über Zakany und Okan Aydin fackelte Hödl nicht lange und machte seinen ersten Saisontreffer perfekt. Die Austrianer hatten den Auswärtssieg bereits vor Augen.

Doch dann kam in der 92. Minute der Pfiff des Schiedsrichters. Bajic ließ sich im Strafraum fallen. Klagenfurt reklamierte zurecht, aber es half alles nichts. Wießmeier rettete den Oberösterreichern mit seinem verwandelten Elfmeter einen Punkt. Nach dieser umstrittene Szene blieb auch Austria-Goalie Zetterer nicht mehr ruhig: "Wenn man Woche für Woche einfach immer darunter leidet, dass es zu klaren Fehlentscheidungen kommt, ist das sehr hart. Heute leider auch wieder. Wir können als Mannschaft leider nichts machen, wenn der Herr will, dass Ried mindestens noch das Unentschieden schafft."

"Tolle Einstellung und Moral"

Nichtsdestotrotz lobte der Bayer die Moral seiner Burschen: "Es war ein wirklich gutes Spiel von uns. Wir haben super verteidigt, auch bei Standards nichts zugelassen und eine tolle Einstellung gezeigt." Die Mannschaft von Trainer Robert Micheu verlor nach der Winterpause erst lediglich ein Match, liegt weiterhin auf Rang neun der Tabelle mit 37 Zählern. Kommenden Mittwoch (19.10) empfangen die Klagenfurter im letzten Heimspiel der Saison Schlusslicht Steyr.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.