Bei den österreichischen Meisterschaften im Kriterium und einen Tag später auf der Straße bewies der Nachwuchs des Kärntner Radsportverbandes einmal mehr seine Vormachtstellung. Manolo Wrolich vom RC KAC fuhr am Sonntag im Kriterium seiner Konkurrenz (U 17) auf und davon, gewann bis auf die erste alle weiteren Sprintwertungen und konnte sogar fast das gesamte Feld überrunden. Auf der Straße wurde der Klagenfurter Vierter. Noch besser erging es Lea Unterköfler (RC Feld am See), die in der Altersklasse U 15 an beiden Tagen die Goldmedaille einfahren konnte.

„Wir waren wieder mit Abstand der stärkste Landesverband. Es ist schön, dass unsere harte Arbeit belohnt wird und wir eine äußerst positive Bilanz ziehen konnten“, freut sich auch LRV-Präsident Paco Wrolich, der hofft, dass Sohn Manolo und Heimo Fugger vom ÖRV für die Jugend Sommer-Olympiade (EYOF) Ende Juli in Banská Bystrica nominiert werden. Weitere Podestplätze im Kriterium holten Kilian Kummerer (KAC, Junioren), der trotz schweren Sturzes in der letzten Runde noch den Sieg holte. Silber gab es für Johanna Martini (KAC) bei den Juniorinnen. Auf der Straße belegten Ilvy Kolmitzer und Sophie Di Bernardo (beide U 15) die Plätze zwei und drei, Simon Schabernig (RC Althofen) gewann Bronze bei den Junioren.

Beim Radmarathon in Bad Kleinkirchheim war Stefan Pöll (RC Feld am See) auf den Anstiegen in den Nockbergen eine Klasse für sich und gewann nach einem packenden Duell gegen Vorjahressieger Hans-Jörg Leopold.