Eine Ära geht in Ferlach zu Ende. Nach insgesamt 13 Jahren, inklusive einer kurzen Unterbrechung, haben Sie sich entschlossen, nach der Saison einen Schlussstrich zu ziehen. Was war ausschlaggebend?
DEAN POMORISAC: Ich habe bereits vergangene Saison damit spekuliert, da sich die Mannschaft verjüngt hat und ich nur mehr Back-up sein sollte. Doch es kam anders und ich erhielt aufgrund der zahlreichen Verletzten viele Spielminuten. Dabei habe ich gemerkt, dass der Körper nicht mehr alles so leicht nimmt. Das war ein großer Faktor für die Entscheidung. Dazu kommen meine ganzen Vorverletzungen und mein Fulltime-Job in der Verwaltung. Es gab Tage, an denen ich völlig erschöpft war. Mein Tag hat um sieben Uhr morgens angefangen und war erst nach 22 Uhr vorbei, das schlaucht einfach über die ganzen Jahre. Irgendwann hat man das auf Dauer satt. Ich habe ja schon im Jänner mit dem Gedanken des Karriereendes gespielt. Die Lust und das Herz für den Handballsport sind immer noch da, aber ich denke, dass es der richtige Zeitpunkt ist, einen Schlussstrich zu ziehen.