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SnowboardNach WM-Gold lud der Coach zum "Huckepack"

Die Villacherin Daniela Ulbing (20) fuhr bei der Snowboard-Junioren-WM in Neuseeland souverän zu Gold.

Die Goldmedaille ist ganz nach dem Geschmack von Junioren-Weltmeisterin Daniela Ulbing © ÖSV
 

Nach dem eher durchwachsenen Parallel-Riesentorlauf bei der Snowboard-Junioren-Weltmeisterschaft in Cardrona (Neuseeland) präsentierte sich die Weltmeisterin aus der Sierra Nevada 2017, Daniela Ulbing, in ihrer Paradedisziplin, den Parallelslalom, in einer herausragenden Form. „Ich wollte zeigen, was ich draufhabe und Spaß haben.“ Die Umsetzung ist erstklassig geglückt. Die 20-Jährige ließ ihren Konkurrentinnen in den K.o.-Duellen nicht den Hauch einer Chance. „Es war ein richtig cooles Rennen. Ich hab’ die perfekte Risikodosierung gefunden und mich von Anfang an wohlgefühlt. Und ich bin von Lauf zu Lauf gefahren und habe versucht, mich zu steigern“, so die Villacherin.

Damit ist nach Junioren-Silber und Bronze aus dem vergangenen Jahr in Tschechien die Medaillensammlung für die Kärntnerin komplett.

Es ist ein super Auftakt gewesen, trotzdem wurde mir bewusst, dass ich vor allem im RTL noch einiges zu tun habe. Im Training klappt es schon total gut, aber leider habe ich es noch nie wirklich geschafft, umzusetzen.

Nach diesem ÖSV-Erfolg ließ es sich selbst Cheftrainer Ingemar Walder nicht nehmen, seinen Schützling höchstpersönlich auf den Schultern sicher ins Tal zu bringen. „Er hat mich Huckepack vom letzten Lift bis zum Auto getragen“, sagt Ulbing mit einem Grinsen. Und Titelverteidigerin Jemima Juritz? Die zweite Kärntnerin im Feld klassierte sich auf dem sechsten Rang.

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