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Nach langer VerletzungPaukenschlag: Kärntner Schwimmerin Lisa Zaiser hört auf

Kärntens Schwimm-Ass Lisa Zaiser hat nach einer langen Verletzungspause einen Schlussstrich gezogen.

Eine Frohnatur: Lisa Zaiser © GEPA
 

Sie ist eine Frohnatur, eine die immer und überall ein Lächeln auf den Lippen hat und die sich nicht so schnell unterkriegen lässt, doch jetzt macht Lisa Zaiser, doch etwas unerwartet, ernst. Die erst 23-jährige Kärntnerin hat sich schweren Herzens dazu entschlossen ihre sportliche Karriere zu beenden. "Wenn unzählige Therapien, Stunden bei diversen Ärzten, spezielle Trainingseinheiten und ein Reha Aufenthalt nicht mehr helfen, dann ist es Zeit einen Schlussstrich zu ziehen", verrät die Schwimmerin Donnerstagfrüh.

Nach nun über 12 Jahren im Hochleistungssport ist ihre Reise somit zu Ende. "Körperlich gesund zu sein ist Grundvoraussetzung um Leistungssport betreiben zu können." Vor einem Jahr hat sich die Baldramsdorferin bei einem Test- Wettkampf in Budapest (für die anstehende Weltmeisterschaft) einen Ermüdungsbruch im Lendenwirbelbereich zugezogen. Seitdem versuchte sie täglich alles um wieder gesund zu werden.

Schmerzfrei zu sein und mich wieder normal im Alltag bewegen zu können war oberste Priorität. Leider fehlt dann noch ein großer Schritt um wieder ohne Einschränkungen Leistungssport betreiben zu können. Das tägliche Training, die unzähligen Stunden im Wasser und in der Kraftkammer, die vielen Wettkämpfe quer über den Globus, etc. verlangen dem Körper alles ab.

Die Ärzte und Therapeuten konnten der 72-fachen Staatsmeisterin nicht garantieren, ob ihr Rücken den Belastungen wieder standhalten wird. Auch bleibende Beschwerden wären nicht völlig auszuschließen.

Rückblickend hätte ich einiges anders gemacht, aber im Nachhinein ist man ja bekanntlich immer gescheiter. Ich habe mir die Zeit genommen um die Situation gründlich zu bedenken und abzuwiegen was das für meine Zukunft bedeutet.

Ein Karriereende ist die schwerste, aber für Zaiser die logischere Entscheidung. "Das Herz sagt weiterschwimmen, der Verstand leider aufhören." Dass diese Verletzung ihr Karriereende und somit das Ende ihres Traums herbeiführt, "hätte ich niemals gedacht, denn ich habe in den letzten Monaten wirklich alles versucht um wieder 100% fit zu werden, kann mir in dieser Hinsicht wirklich keinen Vorwurf machen. Jetzt nach etwas mehr als einem Jahr nach meiner Verletzung bin ich zu dem Entschluss gekommen einen neuen Weg einzuschlagen, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen".

Ihre größten Erfolge:
72 Staatsmeistertitel; 4x österr. Rekorde (Einzel) 6x österr. Rekorde Staffeln
Seit 2007 im Nationalteam Jugend/Juniorenklasse (für alle Großereignisse dieser Klasse qualifiziert)
Seit 2010 im Nationalteam der allgem. Klasse (A Kader)
Seit 2012 für jedes Großereignis in der allgem. Klasse qualifiziert:
2x Olympia (2012 jüngste Teilnehmerin Österreichs)
4x Weltmeisterschaft
9x Europameisterschaft
11 Weltcupmedaillen
1 Europameisterschaftsmedaille

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