Causa Novak DjokovicFix ist nur, dass es in diesem Spiel nur Verlierer gibt

Warum Novak Djokovics Fall so viele Aspekte des Corona-Dilemmas offenlegt – und wieso es endlich Zeit für ein weltweites „Regelwerk“ wäre, ganz ohne Ausnahmen.

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Michael Schuen
Michael Schuen © Kleine Zeitung
 

Der Fall Novak Djokovic veranschaulicht in erschreckend konzentrierter Form genau das Dilemma, in das die Pandemie die Welt gestürzt hat. Ein Dilemma mit vielen Teilaspekten, die weit über den Sport hinausgehen, auch wenn der Kampf auf den Schultern eines der bestimmenden Athleten der letzten 15 Jahre ausgetragen wird. Letzteres mag kein Zufall sein. Djokovic ist bekannt dafür, seine Exzellenz mit Extravaganz zu würzen. Der 20-fache Grand-Slam-Sieger, der in Melbourne zum historischen 21. Triumph ausholen wollte, ist definitiv kein einfacher Charakter. In Coronafragen schon gar nicht.

Kommentare (2)
Leberknoedel
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mit der Frage, ob in Coronazeiten wirklich alle gleich sind

Es sind niemals alle gleich, weder jetzt, noch in der coronafreien Vergangenheit und auch nicht in der Zukunft.

Das ist eine abgedroschene Phrase, Geld hat schon immer die Welt regiert.

GanzObjektivGesehen
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Na geht doch. Man kann über diesen „Fall“ auch neutral schreiben.

Es wäre irgendwann für das Verständnis des interessierten Lesers hilfreich, würde man auch das Schicksal der anderen 17 (?) Sportler beleuchten die es nach jetztigem Wissenstand zu den AO geschafft haben. Wenn die Australier ihre Regeln wirklich streng ausgelegt haben, so sollten auch der Großteil dieser schon wieder auf dem Heimweg sein.

In einem Artikel in den OÖN wurde ja auch schon einmal ein Problem in Australien beschrieben, das wir auch in Österreich kennen. Das des Föderalismus und den oft unklaren Kompetenzverteilungen.