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Über den besten SpielerDer Spitzbub schlägt alle

 

Dreimal noch schlafen, dann ist es so weit. Wer kennt sie denn nicht aus der eigenen Kindheit, diese liebevollen Worte, die all die Aufregung ein wenig lindern sollen? Seit bald fünf Wochen können und dürfen Menschen ganz unbekümmert und offen zeigen, dass in ihnen ab und zu ein Kind steckt. Mit allen kindlichen Emotionen. Freude, Jubel, Verzweiflung, Tränen. Ein Ausnahmezustand, zweifellos. Aber es gibt weitaus üblere Varianten des Massentaumels.

Einige Zeit wird halt auch die Wissenschaft auf den Kopf gestellt. Es ist nicht die Sonne, sondern der Ball, um den sich die Erde dreht.
Nicht alle denken so. Klar. In Deutschland etwa endet die WM nicht am Sonntag. Dort wird weiterhin analysiert, debattiert, intrigiert. Bestimmt werden auch noch Rasenproben entnommen, um die Ursachen des Ausscheidens zu klären. Mit einem ersten Rohbericht ist am Jahresende zu rechnen.

Die persönliche Kür des besten Spielers ist vollzogen. Es ist, einstimmig, Kylian Mbappe, Frankreichs Wunderknabe. Er gibt dem Fußballspiel all das wieder, was es so dringend braucht. Mit seinem spitzbübischen Lächeln tanzt er grandios mit dem Ball und den Gegnern. Ein Zauberer. Möge er viele Nachahmer finden, einen legendären Vorgänger hat er ja. Dessen Stern ging vor 70 Jahren bei der WM in Schweden auf. Sein Name? Dreimal darf man schlafen – nein, raten!

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