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Wegen Fragen zu Doping Russland-Trainer Tschertschessow brach Interview ab

Stanislaw Tschertschessow brach ein Interview mit dem deutschen Magazin "Spiegel" ab, als zwei Redakteure ihn auf Zweifel an den Leistungen seiner Mannschaft ansprachen.

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Stanislas Tschertschessow © (c) APA/AFP/KIRILL KUDRYAVTSEV (KIRILL KUDRYAVTSEV)
 

"Fragen Sie mich zu Dingen, die faktisch bewiesen sind, und ich gebe Ihnen eine Antwort", sagte Russlands Teamchef und verließ den Raum. Erst nach längerer Diskussion war der Ex-FC-Tirol-Tormann bereit, das Interview fortzusetzen.

Die Journalisten hatten wissen wollen, ob man in Russland verstehen könne, dass die Sportler angesichts des institutionellen Dopingsystems bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi misstrauisch beobachtet werden. Die "Sbornaja" hatte bei der WM mit die höchsten Laufleistungen aller Teams erreicht. "Russland interessiert nicht, was Sie denken", antwortete Stanislas Tschertschessow und erklärte, Ziele könne man "nur mit rechtmäßigen Mitteln erreichen".

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helmutmayr
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Journalisten dürfen

So nach dem Motto, es gäbe keine dummen Fragen, diese stellen. Woher diese Fragen entspringen sei dahingestellt. Aber was soll die Antwort sein ? Ja, wir dopen immer, nicht nur im Fußball. Der ganze sportliche Ruhm Russlands beruht auf Doping.....Auch Putin war gedopt als wir uns die Krim schnappten ?
Und dann wundern sich die Burschen immer, wenn Sie keine Antworten bekommen oder wie es Putin zuletzt mit dem Armin tat, abgeschaßelt werden.

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Kormoran
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und

nicht nachzufragen ist besser? stillschweigend akzeptieren was die Herrschaften einem vorlegen? schon gut dass auch den heiligen Herren im König Fußball mal zu diesem Thema auf die Zehen gestiegen wird.

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bb65
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@Kormoran

Was ist das Ziel einer Presse Konferenz? Etwas berichtenswertes zu erfragen. Hier war nun die Überschrift, Interview wegen Doping frage abgebrochen. Ziel erreicht, Leistung der Russen in Frage gestellt.
Nein, man soll sicher nicht alles so hinnehmen. aber beleidigende Fragen werden in diese Frage kein Licht bringen. Da muss man dann schon Enthüllungsjournalismus betreiben, aber das ist ja zu teuer und zu viel Arbeit.

Das ein Team des Veranstalters mit dem schlechtesten Ranking aller Teilnehmer (70. in der Fifa Liste) ihre spielerischen Schwächen vor 80.000 schreienden Fans mit mehr Einsatz (Laufleistung)kompensieren scheint mir nicht so unlogisch.

Ich hoffe der Journalist fragt den Sieger der Tour de France dann konsequenter Weise auch ob er gedopt war.

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