Fußball-OberligaEin Einstand in Judenburg, wie er besser kaum geht

Mitten in der Saison kam es in Judenburg trotz guter Ergebnisse zu einem Trainerwechsel.

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Obdach vs. ESV Knittelfeld
Roland Gach © (c) Richard Purgstaller (Richard Purgstaller)
 

Seit mittlerweile drei Runden leitet Roland Gach die Geschicke und einen viel besseren Einstand hätte sich der neue Trainer gar nicht vorstellen können. Nach einem 4:0- und einem 5:0-Sieg folgte zuletzt ein 6:0. „Ich war in Leoben Co-Trainer unter Carsten Jancker, aber nur für ein Monat. Es hat zwischenmenschlich nicht so gepasst. Dann war ich vereinslos und habe die hochinteressante Aufgabe bekommen, einen Tabellenzweiten mitten in der Saison zu übernehmen“, sagt Gach. Der Verein ist für Gach kein Unbekannter. „Ich war als Aktiver mit Judenburg noch in der Landesliga und bin am Judenburger Gymnasium Sport- und Physiklehrer. Daher war es hier für mich wie ein Nachhausekommen“, sagt Gach. Schnell hat er erkannt, wo es die Hebel anzusetzen gilt. „Die Offensive braucht man hier nicht erklären, die ergibt sich von selbst. Die Defensive hat aber zu viele Gegentore bekommen. Dort haben wir angesetzt, um mit einer besseren Restverteidigung die Konter besser abzufangen. Dass es so gut funktioniert, hätte ich auch nicht gedacht“, sagt der Trainer, der kürzlich seine A-Lizenz abgeschlossen hat. Mit dem FC Judenburg hat Gach ein klares Ziel vor Augen: „Primär ist das Ziel der Aufstieg in die Landesliga. Wir wollen auch Herbstmeister werden, aber das können wir aus eigener Kraft nicht mehr schaffen."

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