Das hat es in Gleinstätten noch nie gegeben. „Nein, so viele Zuseher wie diesmal kommen werden, waren noch nie da“, sagt Klubobmann Gerhard Zirngast vor dem heutigen Spitzenspiel gegen den GAK. „Wir haben den Kartenverkauf stoppen müssen. Anfragen waren genug da, aber wir müssen die Sicherheit der Zuschauer gewährleisten.“

Knapp 1500 Besucher werden es schlussendlich sein, die sich das Top-Spiel nicht entgehen lassen wollen. Es wird gebeten, dass Fans ohne Eintrittskarte gar nicht nach Gleinstätten kommen. „So ein Spiel ist wirtschaftlich zwar super für uns, aber wenn das öfter in der Saison der Fall wäre, müssten wir hauptberuflich als Funktionäre arbeiten“, sagt Zirngast, der wie der Großteil des Helferteams heute spätestens um acht Uhr in der Früh am Sportplatz stehen wird.

Der GAK will den Fans etwas zurückgeben

Sportlich freut sich Zirngast freilich auch auf das Spiel. „Wir haben vor der Saison gesagt: Ein Endspiel gegen den GAK wäre ein optimales Geschenk zum 70. Vereinsjubiläum.“ Geschenke will der GAK keine verteilen. Beim Favoriten aus Graz denkt man nämlich nicht daran, sich den Titel nehmen zu lassen. „Wir gehen mit Respekt in dieses Spiel und wollen unseren Fans mit dem Aufstieg einiges für die einzigartige Unterstützung zurückgeben“, sagt GAK-Trainer Gernot Plassnegger.

Der sportliche Leiter des GAK, Heinz Karner, freut sich: „Es ist eine neue Situation für uns, dass es im Titelkampf bis zum Ende der Saison spannend ist. Daraus können die Spieler sicher viel lernen. Dass gegen uns die Sportplätze immer voll sind, ist aber nicht neu. Da möchte ich auch meinen Hut vor dem Trainerteam und den Spielern ziehen, dass sie diesem Druck immer standhalten.“