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Nach Kreuzbandriss"Die brennen alle!" Elsneg glaubt an den GAK auch ohne ihn

Schmerzhafter Ausfall beim GAK: Toptorjäger Dieter Elsneg erlitt einen Kreuzbandriss und fällt lange aus. Der 28-Jährige brennt aber schon auf seine Rückkehr.

SOCCER - OEFB Cup, GAK vs Steyr
© GEPA pictures
 

Dieter Elsneg hat schon einiges in seiner Fußballlaufbahn erlebt. Als Profi zog es ihn vom GAK zu den italienischen Klubs Frosinone und Sampdoria Genua und später zurück nach Österreich zu Kapfenberg, Grödig und Ried. Bis auf eine Schambeinentzündung, die ihn drei Monate lang quälte, zeigte der Südsteirer dem Verletzungsteufel ständig die kalte Schulter.

Im Sommer 2017 hat Elsneg seine Profikarriere beendet. Nach einer Saison bei Landesligist Voitsberg wechselte der 28-Jährige zu seinem Stammklub GAK. Dahin, wo er sich die Fähigkeiten aneignete, die ihm später 206 Bundesliga- bzw. 35 Nachwuchsländerspiele ermöglichten: „Gerade jetzt, als es mir wieder richtig Spaß gemacht hat, passiert mir das.“ Mit „das“ meint der zweifache Familienvater einen Kreuzbandriss im linken Knie, den er sich am Samstag in der Regionalligapartie in Gurten (2:2) zugezogen hat. „Ich bin in einem Zweikampf blöd hineingerutscht und habe ein Klackern im Knie gespürt. So schlimm war es aber nicht, auch nicht der Schmerz, deshalb habe ich weitergespielt“, sagt Elsneg.

Motivation ist riesengroß

Die Schmerzen wurden aber in den folgenden Tagen größer, spezielle Untersuchungen unumgänglich – inklusive der bitteren Diagnose. „Ich habe das schon oft bei Teamkollegen gesehen, deshalb weiß ich, dass bei einem Kreuzbandriss sechs Monate Pause angesagt sind. Da ich aber einen 40-Stunden-Job habe, werden es bei mir vielleicht sogar sieben Monate werden“, erklärt der Offensivspieler, der aber schon vor Motivation strotzt. „Klar ist man im ersten Moment niedergeschlagen. Aber ich will in dieser Saison schon noch einmal spielen. Die letzte Runde steht am 7. Juni 2019 an. Darauf arbeite ich hin und will noch stärker zurückkommen.“

Als sehr schmerzhaft dürfte der GAK, der am Samstag (18.30 Uhr) Allerheiligen empfängt, den Ausfall von Elsneg verspüren. Immerhin liegt er mit sechs Treffern gemeinsam mit Alexander Rother und Dominik Hackinger in der klubinternen Torjägerliste in Front. „Das wird fix kein Problem. Erstens ist Fußball ein Mannschaftssport, bei dem die Verantwortung auf mehrere Schultern aufgeteilt ist. Zweitens ist unser Kader enorm stark. Jetzt werden diejenigen aufzeigen, die zuletzt weniger gespielt haben. Die brennen alle  förmlich“, sagt Elsneg. Mit positivem Feuer, wie sollte es anders sein.

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