ÖFB-Präsidenten-WahlWenn Qualifikation kein Kriterium ist

Am 17. Oktober bekommt der Österreichische Fußball-Bund einen neuen Präsidenten. Der einzige Kandidat war schnell gefunden, er kommt aus dem inneren Zirkel. Die "Wahl" wirft die Frage auf, ob das Ehrenamt noch zeitgemäß ist oder ob es nicht klüger wäre, die Funktion künftig hauptberuflich zu besetzen.

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Der designierte ÖFB-Präsident Gerhard Milletich © GEPA pictures
 

Der Fußball bewegt die Massen, auch in Österreich. Der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) könnte sie durchaus vertragen, die Bewegung. Doch die Chance blieb ungenützt, wieder schlug die Stunde der Bewahrer. Seit 2009 stand Leo Windtner an der Spitze des größten heimischen Sportverbandes, und noch im Frühjahr 2021 hatte der Oberösterreicher zu verstehen gegeben, dass er bereit sei, noch einmal für das Amt des Präsidenten zu kandidieren. Es wäre seine vierte Periode gewesen.

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