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EM-QualifikationRobert Beric hofft auf Slowenien-Sieg gegen Österreich

Robert Beric trifft am Freitag mit Slowenien auf Österreich. Es ist des Stürmers Rückkehr nach Österreich.

Robert Beric gegen David Alaba
Robert Beric gegen David Alaba © GEPA
 

Das EM-Qualifikationsspiel der slowenischen Fußball-Nationalmannschaft am Freitag in Klagenfurt gegen Österreich bedeutet für Robert Beric die Rückkehr in seine frühere Wahlheimat. Der Ex-Profi von Rapid und Sturm Graz ist mittlerweile in der französischen Ligue 1 engagiert und erzielte in der abgelaufenen Saison für Saint-Etienne in 23 Einsätzen neun Tore, vier davon in den letzten fünf Runden.

Dennoch zählte der 27-Jährige zuletzt nicht zum Stammpersonal von Teamchef Matjaz Kek. Das 1:1 im März in Israel sah er von der Bank aus, beim Heim-1:1 gegen Nordmazedonien wurde Beric in der 71. Minute für den etatmäßigen Einser-Stürmer Andraz Sporar eingewechselt.

Ob es diesmal mit einem Platz in der Startformation klappt, ist für den 20-fachen Internationalen (2 Tore) nach eigenen Angaben sekundär - im Mittelpunkt stehe der Erfolg der Mannschaft. "Es wird schwierig, weil Österreich viele gute Spieler hat", sagte Beric gegenüber der APA. Das 0:3 gegen das ÖFB-Team im März 2018 ist dem Angreifer noch gut in Erinnerung. "Aber jetzt ist die Situation anders, wir haben einen neuen Trainer."

Dass David Alaba und Co. ihren EM-Quali-Start mit zwei Niederlagen verpatzten, kam für Beric überraschend. "Aber wir sind praktisch in der gleichen Situation. Wir sind auch nicht zufrieden, wollten eigentlich nach den ersten beiden Spielen mehr Punkte haben", meinte Beric, dessen Auswahl zum Auftakt auswärts gegen Israel und daheim gegen Nordmazedonien jeweils 1:1 spielte.

Es geht um Platz zwei hinter Polen

Die teilweise überraschenden Ergebnisse beim ersten Doppeltermin bestätigten Beric in seiner Ansicht über die Kräfteverhältnisse in Gruppe G. "Die Polen haben die beste Mannschaft, der Rest wird um den zweiten Platz kämpfen."

Sollte Slowenien das Rennen machen und sich erstmals seit 2000 für eine EM qualifizieren, wäre dies der größte Erfolg für Beric mit dem Nationalteam. Auf Clubebene läuft es für den Profi schon jetzt ziemlich nach Wunsch: Mit Saint-Etienne erreichte er Endrang vier und spielt damit in der Europa League, zudem wurde sein Vertrag im vergangenen Februar bis 2022 verlängert.

Spätestens seit diesem Zeitpunkt sind alle regelmäßig auftauchende Spekulationen um eine Rückkehr zu Rapid beendet. Die Verbindung zu einigen ehemaligen Mitspielern bei den Hütteldorfern ist dennoch nie abgerissen - Beric steht nach wie vor in Kontakt mit Stefan Schwab und Srdan Grahovac.

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