AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Fußball-Regionalligist droht Ungemach

Spieler werden Austria Klagenfurt klagen

Bei Austria Klagenfurt schreitet die Umstellung auf Profi-Betrieb voran. Manfred Bender ist neuer Trainer, Günther Vidreis Co-Coach. Der Klub wird auch Geld brauchen, um vor Gericht bestehen zu können.

© KUESS
 

Es ist noch nicht so lange her, da klopfte Austria-Klagenfurt-Präsident Peter Svetits bei der hemischen Politik um finanziellen Unterstützung an. Da ihm diese verwehrt wurde, stellte er auf Amateurbetrieb um. Jetzt scheint sich über den Regionallisten ein Geldregen zu ergießen, denn es wird wieder auf Profibetrieb umgestellt. Trainer Alexander Suppantschitsch musste gehen, weil er nicht zwei Mal am Tag mit dem Kader trainieren kann. Sein Nachfolger ist Ex-Sportdirektor Manfred Bender. Der holte sich Ex-Bundesliga-Kicker Günther Vidreis als Co-Coach an seine Seite. Dazu wurden bereits drei neue Kicker verpflichtet. Mindestens sechs sollen noch folgen.

Das ist die gute Seite der Violetten. Die schlechte kommt in Form vonm Klagen von Kickern auf die Klubführung zu. Eine stattliche Anzahl soll auf vier- und fünfstellige Beträge warten. Die sind bereit, vor Gericht zu ziehen. "Mein Anwalt arbeitet gerade alles aus. Die Klage ist in den nächsten Tagen fertig", bestätigt ein Spieler. Bei den ausständigen Geldern soll es sich vor allem um Punkteprämien handeln.

Kein Protest möglich

Svetits muss seine Kräfte aber auch an einer anderen Front einsetzen. Die Spielgemeinschaft ASV/Austria Klagenfurt kann unter dieser Konstellation nächste Saison nicht mehr in der Kärntner Liga spielen. Da bisher der ASV federführend war, konnten so viele ältere Akteure wie nötig eingesetzt werden. Da der Kärntner Fussballverband die Bestimmungen nun geändert hat, muss die Austria Klagenfurt nun das Runder übernehmen. Für zweite Mannschaften von Regionalliga-Vereinen gilt aber: maximal vier Spieler dürfen älter als 23 Jahre alt sein.

"Peter Sevtits unterlag bei seinem Protest gegen diese Maßnahme einem Irrtum. Er glaubte, der Fußballverband hat einen Vertrag mit der Austria für zwei Jahre. Das ist aber falsch. Die Austria hat einen Vertrag mit dem ASV und der Fußballverband genehmigte nur die Spielgemeinschaft zwischen den beiden Vereinen", erklärt KFV-Geschäftsführer Richard Watzke, "Bestimmen für Spielgemeinschaften können jederzeit geändert werden. Jetzt gelten auch für diese Verbindung jene für zweite Mannschaften von Regionalliga-Vereinen."

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren